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Basketball: Worthmann und Baum erreichen mit Heidelberg das Pokalfinale

Basketball : Heidelberg erreicht mit Hilfe aus dem Rhein-Kreis Pokalfinale

Im Endspiel unterliegen Franziska Worthmann (Neuss) und Co-Trainer Chris Baum (Grevenbroich) mit den BasCats dem Topfavoriten Rutronik Stars Keltern mit 54:69.

Es hat nicht ganz gereicht für die Basketballerinnen des USC Heidelberg. Im Endspiel des in Keltern ausgetragenen Top4-Turniers um den DBBL-Pokal unterlag das Schlusslicht der Frauen-Bundesliga den gastgebenden Rutronik Stars mit 54:69 (Halbzeit  28:39). Von Enttäuschung jedoch keine Spur bei Chris Baum. Der Grevenbroicher, der bei den BasCats als Co-Trainer fast schon zum Inventar gehört, resümierte strahlend: „Für uns war es der absolute Höhepunkt, hier im Finale zu stehen und ein Highlight in der USC-Vereinsgeschichte. Wir haben gezeigt, was wir können. Natürlich haben den Spielerinnen die Knochen vom Vortag wehgetan, schließlich war es gegen Osnabrück knapper und anstrengender als für Keltern gegen Wasserburg. Aber bei so einem Finale vergisst man das.“

Das konnte Franziska Worthmann, die vor dieser Saison vom Zweitligisten TG Neuss Tigers zum USC gewechselt war, nur bestätigen. Ans Limit hatte der Außenseiter nämlich schon beim 69:61-Sieg (31:36) im Halbfinale über den Tabellensechsten GiroLive Panthers Osnabrück gehen müssen. Dabei stand Worthmann insgesamt 18:35 Minuten auf dem Feld und erzielte fünf Punkte, darunter ein wichtiger Distanztreffer, mit dem sie ihr Team nach einem zwischenzeitlichen Zehn-Punkte-Rückstand wieder auf 45:47 (30.) heranbrachte. In der Schlussphase zeigte sie Nervenstärke, half mit verwandelten Freiwürfen mit, dass die BasCats vorentscheidend auf 59:53 davonzogen.

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Im Finale gegen Keltern, der Topfavorit und Cup-Verteidiger hatte den TSV Wasserburg deutlich mit 86:52 ausgeschaltet, war dann aber erwartungsgemäß nichts zu holen. Die mit zwölf ausländischen Profis angetretenen Gastgeberinnen führten schon nach dem ersten Viertel mit  20:8 und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 61:40 vorne. Worthmann blieb diesmal in 18:09 Minuten auf dem Spielfeld ohne Punkte. Die Drittel: 20:8, 19:20,  22:12, 8:14. Dirk Sitterle