1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis

Rhein-Kreis: Zahl der an den Folgen von Corona Verstorbenen steigt auf 36.

Corona im Rhein-Kreis : Neusserin (83) und Jüchenerin (78) sterben an Corona-Folgen

Die Zahl der an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus Verstorbenen ist im Rhein-Kreis auf 36 gestiegen. Der 7-Tages-Inzidenz-Wert liegt aktuell bei 132,4 und ist damit gesunken.

Eine 78 Jahre alte Frau aus Jüchen und eine 83-jährige Frau aus Neuss sind an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 36. Im Rhein-Kreis ist aktuell bei 1046 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Davon befinden sich 50 in einem Krankenhaus. Kreisweit 2572 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 419 in Neuss, 157 in Dormagen, 144 in Grevenbroich, 107 in Meerbusch, 68 in Kaarst, 61 in Korschenbroich, 47 in Jüchen und 43 in Rommerskirchen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 132,4. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis seit Pandemie-Beginn 3654 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Zurzeit sind 2303 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreisgesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. Das teilt der Rhein-Kreis mit.

Am Familienzentrum Josef-Thory-Straße in Kleinenbroich wurden die Kinder einer Gruppe des Offenen Ganztags sowie acht Mitarbeiter unter Quarantäne gesetzt, nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurde. An der Kindertagesstätte Heilige Dreikönige in Neuss ist eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert. Dort wurden die Kinder aus zwei Gruppen sowie neun weitere Mitarbeiter unter Quarantäne gesetzt. An der Kindertagesstätte St. Katharina in Korschenbroich wurden die Kinder einer Gruppe unter Quarantäne gesetzt, da eine Mitarbeiterin mit dem Coronavirus infiziert ist.

Eine neunte Klasse des Leibniz-Gymnasium in Dormagen wurde unter Quarantäne gesetzt, nachdem drei Schüler der Klasse, die auch privat Kontakt hatten, positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden. Zwei Ogata-Gruppen an der Gillbach-Grundschule in Rommerskirchen wurden unter Quarantäne gesetzt, nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurde.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten und Kontakte weiterstmöglich zu minimieren: „Unser aller Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet und wann Beschränkungen wieder gelockert werden können.“ Es gehe jetzt nicht so sehr um die Frage, was alles noch möglich ist, sondern vorrangig darum, Kontakte außerhalb der eigenen Familie deutlich zu verringern und auch nicht Treffen aus dem öffentlichen Raum in die private Wohnung zu verlagern.

Zudem bittet der Landrat, Vorsichtsmaßnahmen zu befolgen. „Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand, achten Sie auf Handhygiene, tragen Sie eine Alltagsmaske, wenn ein ausreichender Abstand nicht gewährleistet werden kann und lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen. Es gilt jetzt, so wenig Kontakte wie möglich zu haben und in Solidarität gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus anzugehen“, so Petrauschke.

Für wichtige Fragen hat das Kreisgesundheitsamt unter 02181 601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(NGZ)