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Corona in Neuss: 60-Jährige Neusserin an Folgen der Corona-Infektion verstorben

1 051 Infizierte im Rhein-Kreis Neuss : 60-Jährige Neusserin an Folgen der Corona-Infektion verstorben

Eine 60 Jahre alte Frau aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 33. Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 1 051 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen.

Von den derzeit mit dem Virus infizierten Personen wohnen 387 in Neuss, 177 in Dormagen, 150 in Grevenbroich, 113 in Meerbusch, 79 in Kaarst, 63 in Korschenbroich, 42 in Jüchen und 40 in Rommerskirchen. Insgesamt müssen 47 Infizierte in einem Krankenhaus behandelt werden.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt aktuell für den Rhein-Kreis Neuss bei 141,2. Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss seit Pandemie-Beginn 3 470 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Kreisweit 2 385 Personen sind wieder von der Infektion genesen. Zurzeit sind 2 143 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

An der Eichendorff-Grundschule in Meerbusch wurden die Kinder einer Gruppe des Offenen Ganztags sowie vier Mitarbeiter unter Quarantäne gesetzt, nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurde. Am Deutschordenskindergarten in Grevenbroich ist eine Erzieherin mit dem Coronavirus infiziert. Hier wurden die Kinder aus zwei Gruppen sowie 3 Erzieherinnen unter Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke appelliert, sich strikt an die Corona-Regeln zu halten und Kontakte weiterstmöglich zu minimieren: „Unser aller Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell sich das Corona-Virus ausbreitet und wann Beschränkungen wieder gelockert werden können.“ Es gehe jetzt nicht so sehr um die Frage, was alles noch möglich ist, sondern vorrangig darum, Kontakte außerhalb der eigenen Familie deutlich zu verringern und auch nicht Treffen aus dem öffentlichen Raum in die private Wohnung zu verlagern.

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 18 Uhr erreichbar.

(NGZ)