Remscheid: Anmeldezahlen – Gesamtschulen überholen die Gymnasien

Bildung in Remscheid : Anmeldezahlen – Gesamtschulen überholen die Gymnasien

Planungssicherheit und Kontinuität für das kommende Schuljahr bringen allen weiterführenden Schulformen die Anmeldezahlen der Schulen, die jetzt im Schulausschuss vorgestellt wurden.

Es gibt zwar leichte Verschiebungen, die aber nicht für größere Probleme sorgen. Die Zahl der Viertklässler, die wechseln, ist mit 903 etwas kleiner als im Vorjahr (919 Kinder). Erneut wurden mehr als 100 auswärtige Kinder in Remscheid angemeldet, sie kommen hauptsächlich aus Radevormwald, Wermelskirchen und Wuppertal.

Die Gesamtschule (33,6 Prozent, 378 Kinder) hat erstmals seit Jahren das Gymnasium (33,3 Prozent, 351 Kinder) als beliebteste Schulform abgelöst. Nimmt man die Sekundarschule als weitere Schule des längeren gemeinsamen Lernens dazu, wählten vier von zehn Eltern für ihre Kinder diese Schulphilosophie.

Bei den beiden Gesamtschulen gibt es das gewohnte Bild: Die Sophie-Scholl-Schule (162 Schüler) wies aus Kapazitätsgründen erneut viele Kinder (83) ab. 14 von ihnen kamen an der Albert-Einstein-Schule unter, die damit 133 Erstanmeldungen verzeichnet. Bei den Gymnasien hat das Leibniz-Gymnasium (97 Anmeldungen) dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (86) den Rang abgelaufen und bildet als Einzige aus dem Schulform-Quartett vier Eingangsklassen, die andere haben jeweils drei. Gertrud-Bäumer-Gymnasium (87) und Röntgen-Gymnasium (86) liegen nahe an den Werten des Vorjahres.

Als jüngste Schule in Remscheid freut sich die Nelson-Mandela-Sekundarschule über einen konstanten Zuspruch. Drei Eingangsklassen können gebildet werden.

Jeweils vier Eingangsklassen bilden die Alexander-von-Humboldt-Realschule (101 Anmeldungen) im Südbezirk und die Albert-Schweitzer-Realschule in Lennep (100).

Die Hauptschule Hackenberg als letzte verbliebene Hauptschule in Remscheid verzeichnet weniger Anmeldungen als im Vorjahr und bildet mit lediglich 38 Schülern zwei Eingangsklassen. 53 Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden im Rahmen der Inklusion im neuen Schuljahr in den beiden Realschulen, den zwei Gesamtschulen sowie in der Hauptschule Hackenberg unterrichtet. Sechs Kinder mit Förderbedarf wechseln an Remscheider Förderschulen, drei an Förderschulen außerhalb der Stadt.

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