Remscheid: 150 Liter Dieselkraftstoff in den Morsbach geflossen

Unfall : 150 Liter Dieselkraftstoff in den Morsbach geflossen

Der ausgelaufene Dieselkraftstoff eines Linienbusses der Stadtwerke hat keine bedrohlichen Spuren im Morsbach hinterlassen. Zu dieser Einschätzung kamen am Donnerstag Morgen Dr. Thorsten Keil vom Fachdienst Umwelt und Bernd Müller von der Unteren Wasserschutzbehörde. Weder die Natur noch der Fischbestand hätten Schaden genommen.

Die beiden Fachleute haben das Gebiet überprüft, in dem am Dienstagabend die Feuerwehr erste Notmaßnahmen einrichtete. Zu dem Unglücksfall ist es laut Feuerwehr gekommen, weil Zu dem Unglücksfall ist es der Feuerwehr zufolge gekommen, weil ein herrenloses Hoverboard (elektrisch betriebenes Rollbrett) unter einen Bus auf dem Friedrich-Ebert-Platz rollte und den Tank zerstörte. Daraufhin flossen etwa 150 Liter Dieselkraftstoff ungehindert in die Kanalisation, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Der einsetzende Regen verstärkte das Abfließen des Kraftstoffes. Erste Geruchsbelästigungen sowie Schlieren konnten auf dem Regenrückhaltebecken an der Hägener Mühle ausgemacht werden.

Die Feuerwehr richtete daraufhin sofort eine Ölsperre im Morsbachtal  ein. Weitere Ölsperren folgten auf einer Strecke von etwa vier Kilometern, heißt es im Bericht der Feuerwehr. Im Bereich des Gründerhammers konnten die Feuerwehrleute das mit Dieselkraftstoff vermischte Wasser „einholen“. Mit einer weiteren Ölsperre im Bereich der Gerstau verhinderten die Feuwehrmänner, dass sich der Film aus  Dieselkraftstoff weiter im Morsbach ausbreiten konnte.

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