Der neue Trainer Gunnarsson sieht noch Potenzial beim Handball-Zweitligisten HSG Krefeld noch Potenzial

Handball : Gunnarsson sieht noch Potenzial bei der HSG

Der neue isländische Trainer des Handball-Zweitligisten ist am Mittwoch in Krefeld eingetroffen.

Für Stefan Arnar Gunnarsson begann der erste Arbeitstag bei der HSG Krefeld am Mittwoch gleich mit einem langen Tag. „Ich bin seit vier Uhr morgens unterwegs“, sagte der neue HSG-Trainer, der mit dem Flugzeug von Island aus nach Düsseldorf mit Sack und Pack angereist war. Dort wurde er am Flughafen von seinem Co-Trainer Felix Linden um 13 Uhr in Empfang genommen. „Wir haben dann auch keine Zeit verstreichen lassen und sind alle Ämter angefahren und haben Formulare ausgefüllt. Zwischendurch waren wir dann auch noch etwas Essen. Arnar hat noch nicht einmal seine Wohnung in Krefeld gesehen“, sagte Linden, als er mit Gunnarsson die Glockenspitzhalle betrat.

Dort stellte er sich vor dem Training seiner Mannschaft in englischer Sprache vor, gab aber auch gleich den Hinweis, dass er in spätestens zwei Monaten alles in Deutsch erklären wird. „Das wird für Arnar kein Problem sein, denn er hatte als Kind in der Schule Deutsch gehabt“, sagte HSG-Geschäftsführer Thomas Wirtz dazu. Angesprochen auf seine neue Mannschaft erklärte der Isländer, dass er sich schon alle Videos aus der Vorsaison angeschaut hat. „Ich habe da schon Potenzial gesehen, und das man noch ausbauen“, lautete sein erster Eindruck. Das Training selber wurde trotzdem erst einmal von Co-Trainer Felix Linden geleitet, Gunnarsson hielt sich mehr im Hintergrund auf, um zu beobachten und sich mit Linden auszutauschen.

Etwas enttäuscht am Seitenrand stand Neuzugang Dominic Luciano, der aufgrund einer 24 Stunden-Blutdruckmessung passen musste: „Schade, dass ich beim ersten Training nicht mit dabei bin. Es werden jetzt noch anstrengende Wochen auf uns zu kommen.“

Am Freitag bestreitet die HSG ihr erstes Testspiel. Um 19 Uhr ist in der Glockenspitzhalle Ligakonkurrent TuSEM Essen zu Gast. Der Eintritt für Erwachsene beträgt fünf Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

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