Beim Turnier in Langenfeld unterlag die HSG den Zweitligisten Dormagen und Emsdetten klar.

Handball : HSG Krefeld gegen Zweitligisten chancenlos

Nach klaren Niederlagen gegen Dormagen und Emsdetten war Trainer Rogawska nur begrenzt zufrieden.

(svs) Durchaus optimistisch war das Team der HSG Krefeld zum Turnier nach Langenfeld gefahren. Zwar waren die Gegner mit dem TSV Bayer Dormagen und TV Emsdetten durchaus hochkarätig, immerhin treten die beiden Mannschaften im kommenden Spieljahr in Liga zwei an, doch die Verantwortlichen liebäugelten doch speziell gegen den vorjährigen Ligagegner Dormagen mit einer Überraschung. Daraus aber wurde nichts, denn nach guter erster Halbzeit und einem knappen 10:12 zur Halbzeit leistete sich die Mannschaft zu viele technische Fehler und unterlag am Ende klar mit 22:28.

„Wir wollten vor allem in der Defensive gut stehen. Das hat in der ersten Halbzeit auch gut geklappt, aber die Fehler in der zweiten Halbzeit haben mir nicht gefallen. Die Jungs sind erfahren genug und müssen da einfach im Spiel reagieren und anders agieren, wenn sie sehen, dass es nicht funktioniert“, kritisierte der neue Trainer Ronny Rogawska, der aber gleichzeitig das Turnier nicht zu hoch hängen wollte. „Wir haben Erkenntnisse gewonnen und wissen, woran wir noch arbeiten müssen.“ Im zweiten Spiel hatte die Mannschaft bei tropischen Temperaturen in der Halle aber zunächst nichts zuzusetzen und unterlag nach vor allem schwacher erster Halbzeit (5:14) gegen den TV Emdsetten deutlich mit 16:28.

Immerhin rehabilitierte sich die Mannschaft am zweiten Tag im Platzierungsspiel gegen Ligakonkurrenten SG Langenfeld beim 23:17 (12:9). Trainer Rogawska war mit diesem Auftritt durchaus einverstanden und will in den kommenden Tagen zunächst am Defensivverhalten arbeiten. „Wir sind ein ganz neu zusammengestelltes Team mit neuem Trainer. Wir müssen unser Spiel von hinten nach vorn aufbauen“, sagte der neue Übungsleiter der Eagles.

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