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Sabine Weiss bei der Frauenunion: Zu Gast im Kevelaerer Klarissenkloster

Sabine Weiss bei der Frauenunion : Zu Gast im Kevelaerer Klarissenkloster

Treffen mit der Bundestagsabgeordneten im Klarissenkloster. Gesundheitspolitik im Blickpunkt.

Sabine Weiss, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit und Bundestagsabgeordnete der CDU des Kreises Wesel, war der Einladung der Vorsitzenden der Frauen-Union im Kreis Kleve, Walburga Kamps, in das Klarissenkloster in Kevelaer gefolgt. Im Mittelpunkt des Austausches standen besonders die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Diskussionen rund um die Widerspruchslösung der Organspende und der Pflegenotstand in Deutschlands Krankenhäusern.

Sabine Weiss warb in diesem Zusammenhang für die angestrebte Widerspruchslösung der Organspende des Gesundheitsministeriums. Die Zahl der Spender befand sich 2017 in Deutschland auf einem Tiefstand, und jährlich sterben rund 1000 Menschen aufgrund fehlender Organspender. Sabine Weiss begrüßt deshalb besonders die mediale Präsenz dieses Themas in jüngster Vergangenheit, da es somit zu einer gesellschaftspolitischen Diskussion komme, die zu mehr Spendern führe. Darüber hinaus sei die angestrebte Widerspruchslösung in nahezu allen europäischen Ländern bereits gängige Praxis. Auch im Bereich der Pflege und des Pflegenotstands werde im Gesundheitsministerium zurzeit einiges getan. Die drei Länder Kosovo, Mexiko und die Philippinen konnten als Pflege-Partnerländer Deutschlands gewonnen werden, wodurch ein Anwerben der Pflegekräfte vereinfacht und durch eine Dachorganisation geregelt werden soll. Für Sabine Weiss steht dabei der Umgang auf Augenhöhe im Mittelpunkt. Die Pflegekräfte haben eine gleichwertige Ausbildung und erhalten somit denselben Lohn und dieselben Rechte wie deutsche Pflegekräfte. Neben der gesundheitspolitischen Diskussion hielt sie auch dazu an, sich bewusst zu machen, wie froh wir sein können, in Deutschland zu leben, und dass freier Zugang zu Bildung, dem Sozialsystem und einer Gesundheitsversorgung weltweit keine Selbstverständlichkeit sei.