Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in Kempen 2020

Weiterführende Schulen : 199 Kinder wollen im Sommer zur Gesamtschule

Die Gesamtschule Kempen kann sich über einen großen Zulauf an Schülern für das neue Schuljahr 2020/2021 freuen: 199 Kinder wollen zu der Schule, die nach den Sommerferien auch mit dem ersten Jahrgang in der Oberstufe startet.

Das Problem: Auf die Gesamtschule dürfen nur 168 Kinder. So sieht es die von der Bezirksregierung als Schulaufsichtsbehörde vorgegebene Entwicklungsplanung vor. Die beiden Gymnasien Thomaeum und Luise-von-Duesberg (LvD) verzeichnen nach Abschluss des Anmeldeverfahrens fürs neue Schuljahr Rückgange bei den Fünftklässlern. 98 Kinder wurden am Thomaeum (2019: 111 Kinder) und 63 (2019: 93) am LvD angemeldet.

Insgesamt ist die Zahl der Kinder aus Kempen, die im nächsten Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen werden, rückläufig. Das liegt diesmal an einem geburtenschwächeren Jahrgang. Die Gesamtschule verzeichnet diesmal nach Angaben von Schulleiter Uwe Hötter besonders viele Anmeldungen auswärtiger Schüler. Unter den 55 Kindern sind etliche aus Grefrath, Wachtendonk oder Hüls. Letztere müssen wohl abgewiesen werden, weil es in Hüls eine eigene Gesamtschule gibt.

Über die Zuschnitte der Eingangsklassen muss die Stadt nun mit der Bezirksregierung verhandeln. Die Gesamtschule kann maximal 168 Kinder in sechs Eingangsklassen aufnehmen. Die 144 angemeldeten Kinder aus Kempen werden wohl alle einen Platz bekommen. Unklar ist die Lage bei den beiden Gymnasien. Vorstellbar sind vier Eingangsklassen beim Thomaeum und zwei beim LvD.