Kanu-WM: Katharina Witt bringt den Sonnenschein mit

Kanu-WM : Katharina Witt bringt den Sonnenschein mit

Die fünfte Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg präsentierte am vorletzten Tag bei den Finals über 500 und 1000 Meter fernab vom sportlichen Geschehen ein besonders hübsches Gesicht – das der früheren Eislauf-Prinzessin Katharina Witt. Großer Bahnhof für die charmante 47-Jährige bei der eigens zu diesem Anlass vereinbarten Pressekonferenz mit Promi-Glanz. Bei der sie betont aufgeschlossen, sympathisch-freundlich und vor allem mit ihren bekannt perlenden Lachsalven ganz klar im Mittelpunkt steht.

Die fünfte Kanu-Weltmeisterschaft in Duisburg präsentierte am vorletzten Tag bei den Finals über 500 und 1000 Meter fernab vom sportlichen Geschehen ein besonders hübsches Gesicht — das der früheren Eislauf-Prinzessin Katharina Witt. Großer Bahnhof für die charmante 47-Jährige bei der eigens zu diesem Anlass vereinbarten Pressekonferenz mit Promi-Glanz. Bei der sie betont aufgeschlossen, sympathisch-freundlich und vor allem mit ihren bekannt perlenden Lachsalven ganz klar im Mittelpunkt steht.

Das nimmt Thomas Konietzko, Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, gern in Kauf, als er über die Beweggründe für das Engagement der ehemaligen Eiskunstlauf-Queen berichtet. "Weil sie mit ihrem markanten Gesicht und ihrer Ausstrahlung dieses ohnehin großartige WM-Event noch aufwertet", stellt er mit stolz geschwellter Brust fest. Und die zweifache Olympiasiegerin und viermalige Weltmeisterin fügt mit gewinnendem Lächeln an, sie stelle sich "richtig gern" als "Glücksbringerin" zur Verfügung. "Ich weiß natürlich, dass ihr Kanuten die erfolgreichste Sportart bei olympischen Sommerspielen stellt, das hat mit Glück nichts zu tun und hat mich immer schon beeindruckt."

Sie selbst saß noch nie in einem Kanu, kennt aber schon verschiedene Disziplinen, will sich die Regattabahn und ihre markanten Stellen ansehen und findet besonders gut, dass die Para-Athleten "so toll" in die Nationalmannschaft bei der gemeinsamen WM integriert sind. Sie weiß, wovon sie spricht. 2005 initiierte sie die Katarina-Witt-Stiftung mit Sitz in Brandenburg. Die Gesellschaft fördert unter dem Motto "gemeinsam mehr bewegen" vorwiegend Kindern auf den Gebieten der Katastrophenhilfe, medizinischen Versorgung und Sportförderung. Insbesondere hilft sie behinderten Kindern, ihre Mobilität zurückzuerlangen oder sie zu steigern, indem Sportprojekte gefördert werden.

Für den Rest des Tages in Duisburg hat sich Witt Fragen über Fragen zurechtgelegt: "Ich bin eben neugierig", sagt sie. Die "Eiskunstlauf-Prinzessin" früherer Tage hat bei ihrem Auftritt, dem ersten in Duisburg überhaupt, einen Regenschauer im Gepäck. "Normalweise bringe ich die Sonne mit", schmunzelt sie. Aber der Blick aus dem DSV-98-Klubhaus, das die Presselounge beherbergt, signalisiert: Es wird schon wieder heller. "Kati" Witt, der "Sonnenschein" und dunkle Wolken — das verträgt sich einfach nicht.

(RP)
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