Wasserball: Champions League: ASCD-Wasserballer steigen in der zweite Runde ein

Wasserball : Champions League: ASCD-Wasserballer steigen in der zweite Runde ein

Die LEN hat Licht ins Dunkel gebracht. In Rom stellte der europäische Wassersport-Dachverband jetzt den neuen, recht komplexen Modus der Champions League im Wasserball vor.

Demnach werden zunächst drei Qualifikationsrunden ausgespielt. Der Deutsche Meister und Pokalsieger ASC Duisburg greift in der zweiten Runde ins Geschehen ein, für die außerdem Primorje Rijeka (Kroatien), Vouliagmeni (Griechenland), Szolnok (Ungarn), Pro Recco (Italien) und Crvena Zvezda (Serbien) gesetzt sind.

Dazu gesellen sich gleich zehn der zwölf Teams, die am 26. und 27. September bereits in der ersten Qualifikationsrunde gefordert sind. Aus dem dann 16-köpfigen Starterfeld werden in der zweiten Runde vier Vierer-Gruppen gebildet, die im Modus "Jeder gegen Jeden" mit Hin- und Rückspiel ausgespielt werden. Der ASCD wird somit mindestens sechs Partien in der "Königsklasse" bestreiten und drei europäische Spitzenteams im Duisburger Schwimmstadion empfangen.

Sollte die Mannschaft von Trainer Arno Troost, die kürzlich im Trainingslager in Shanghai weilte, die Gruppenphase als Erster oder Zweiter beenden, würde sie in Überkreuzduellen (Hin- und Rückspiel) um den Einzug in die Hauptrunde kämpfen.

Der vom ASCD entthronte Rekordmeister Spandau 04 Berlin ist aufgrund früherer Erfolge für diese Hauptrunde, die zwei Sechser-Gruppen vorsieht, gesetzt. Die drei Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Final Six, wobei der spanische Vertreter CNA Barceloneta als Gastgeber die Teilnahme sicher hat. Der ASC Duisburg kehrt nach einjähriger Abstinenz auf die europäische Bühne zurück. Nachdem die Kosten im vergangenen Jahr explodiert waren und selbst Profi-Mannschaften aus Süd- und Osteuropa auf einen Start verzichteten, nahm die LEN eine neuerliche Modifikation des Modus vor.

Für die Teilnahme an der zweiten Qualifikationsrunde wird der ASCD einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich berappen müssen. Ein eventueller Einzug in die Hauptrunde würde die Kosten ansteigen lassen, allerdings käme der erstmalige Double-Gewinner dann auch in den Genuss eines Preisgeldes.

(kök)
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