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Fußball-Oberliga: KFC Uerdingen muss ohne Terada auskommen

Schock für die Uerdinger : KFC muss ohne Terada auskommen

Der torgefährliche Japaner zog sich diese Woche im Training einen Bänderriss im Fuß zu. Für ihn könnte Maik Odenthal in die Startelf rücken. Der Einsatz von Beric ist am Samstag (Anstoß 18 Uhr) beim FSV Duisburg fraglich.

Der KFC Uerdingen ist am Samstag im zweiten Auswärtsspiel der Saison beim FSV Duisburg zu Gast. Gespielt wird auf der Bezirkssportanlage Warbruckstraße im Stadtteil Marxloh. Die Gastgeber, bei denen seit dem 1. Juli Trainer Luciano Velardi das sportliche Sagen hat, sind in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag dem Abstieg entronnen. Auch jetzt stehen sie wieder im unteren Tabellendrittel und haben aus den ersten drei Spielen nur einen Punkt geholt. Ob sich das gegen den KFC ändert, erscheint mehr als fraglich.

Der KFC reist nach seinem guten Start mit drei Siegen aus den ersten drei Spielen als klarer Favorit in den Duisburger Norden. Auf ihre Fans werden sich die Uerdinger auch in dieser Begegnung verlassen können. Bis zum Donnerstag waren bereits gut 700 Karten an KFC-Fans abgesetzt, so dass sich die Gastgeber auf einen Besucherrekord freuen dürfen.

Personell muss Cheftrainer Alexander Voigt umplanen. Torjäger Shun Terada hat sich im Training einen Bänderriss zugezogen und fällt drei bis vier Wochen aus. „Das tut uns richtig weh, er hat bis jetzt die Hälfte unserer Tore erzielt und auch die Alternative, Charles Atsina, ist noch verletzt, so dass wir keinen klassischen Mittelstürmer haben“, berichtet Voigt. Verzichten muss der Übungsleiter auch auf Younes Mouadden. Der Angreifer ist nach seinem Platzverweis in Sonsbeck noch gesperrt. Das Strafmaß steht noch nicht fest. Verteidiger Vedran Beric ist angeschlagen und sein Einsatz ist laut Trainer fraglich. Für Beric könnte der von Viktoria Köln gekommene Phil Zimmermann zu seinem ersten Startelfeinsatz kommen.

„Wie wir im Angriff spielen werden, darüber will ich noch mal eine Nacht schlafen“, sagte Voigt am Freitag beim Pressegespräch. Eine Alternative dürfte der von Rot-Weiß Oberhausen gekommene Maik Odenthal sein. Aber auch Joshua Yeboah spielt in den Überlegungen des Trainers eine Rolle.

Über den Gegner sagt Voigt: „Der FSV Duisburg ist unberechenbar. Ich weiß aber, dass es sich um eine Mannschaft handelt, die einen technisch guten Fußball spielt.“ Der Trainer hat seine Mannschaft für das Spiel auf dem Kunstrasen gut vorbereitet: „Wir haben hier die ganze Woche auch auf Kunstrasen trainiert. Meine Mannschaft ist mental und körperlich gut auf diese besondere Herausforderung vorbereitet. Es wird dort eine harte Prüfung für uns.“ Am Spielsystem will der Trainer nichts verändern. In der Defensivarbeit verlangt er aber noch eine Steigerung: „Wir müssen die Konter besser absichern.“

Dass bei seiner Mannschaft wegen des guten Saisonstarts jetzt der Schlendrian einkehrt, darüber macht sich Voigt keine Sorgen: „Die neun Punkte sind ein guter Anfang. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Bei uns hebt keiner ab. Wir bekommen nirgendwo etwas geschenkt. Meine Mannschaft kann das gut einschätzen und wir wissen, was zu tun ist, um die Serie fortzusetzen.“.