Gravierende Veränderungen Mit Nils Gehlings und Marc Schürmann in eine bessere Zukunft

Meinung | Krefeld · Zum x-ten Mal stand der KFC Uerdingen auf der Kippe. Erneut drohte eine Insolvenz, erneut drohten die sportlichen Ziele verfehlt zu werden. Doch die zurückliegenden Tage veranlassen zur Zuversicht. Am Montag sollen weitere gute Nachrichten folgen.

 Marc Schürmann ist zurück an der Spitze des KFC Uerdingen.

Marc Schürmann ist zurück an der Spitze des KFC Uerdingen.

Foto: MS

Es waren bewegende, vielleicht entscheidende Tage für den KFC Uerdingen – nicht nur mit Blick auf diese Saison, sondern mittelfristig. Einiges deutet darauf hin, dass der KFC Hollywood vom Niederrhein an einem ganz markanten Wendepunkt steht, dass aus der Skandalnudel ein seriös geführter Verein werden kann.

Die Indizien dafür sind die nun handelnden Personen. Nils Gehlings steht an der Spitze des Verwaltungsrates, dem mächtigsten Gremium des Vereins; Marc Schürmann ist als Vorsitzender an die Spitze des Vorstands, der für das operative Geschäft zuständig ist, zurückgekehrt. Die beiden zeichnet aus, dass sie realistisch und bodenständig sind, keine Abenteurer; dass sie Krefelder sind; dass sie Unternehmer sind; dass sie Familienväter sind, für die Verantwortung kein Fremdwort ist; dass der KFC für sie eine Herzensangelegenheit, aber nicht der Lebensinhalt ist.

Aber natürlich wird mit diesem Duo an der Spitze der beiden wichtigsten Gremien der KFC nicht über Nacht ein schuldenfreier Bundesligist. Vielmehr bedarf es der kleinen Schritte und harter Arbeit. Natürlich werden auch künftig Fehler gemacht, aber es kommt darauf an, diese zu begrenzen und auf die Bereitschaft, sie zu korrigieren. Es bedarf der Ruhe und Kontinuität, die anderenorts vorgelebt wird und zu Erfolge geführt hat – in Freiburg oder Heidenheim. Dazu wiederum bedarf es der Einheit, Geschlossenheit und Kompetenz. Entsprechend muss der Vorsitzende Marc Schürmann im Sommer sein neues Vorstandsteam bilden.

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