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KFC Uerdingen kann wieder auf Levan Kenia bauen

Fußball-Oberliga : KFC Uerdingen kann wieder auf Levan Kenia bauen

Der spielende Co-Trainer kehrt für das Heimspiel am Sonntag gegen Schnonnebeck ins Aufgebot zurück und wird wahrscheinlich von Beginn an auflaufen. Trainer Voigt baut auf den Heimvorteil.

Der KFC Uerdingen empfängt in der Oberliga-Niederrhein am Sonntag um 15 Uhr im zweiten Saisonheimspiel in der Grotenburg die Spielvereinigung Schonnebeck. Während der KFC zusammen mit Germania Ratingen mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen an der Tabellenspitze steht, reist Schonnebeck als Tabellenletzter nach Krefeld.

Den Saisonstart hatte sich das Team aus dem Essener Norden sicherlich ganz anders vorgestellt. Nach der deutlichen Auswärtsniederlage zum Saisonstart in Nettetal (2:5) ging auch das Heimspiel gegen den SC St. Tönis am Mittwoch mit 1:2 verloren. Da ist es nur allzu verständlich, dass die Mannschaft von Trainer Dirk Tönnies jetzt die ersten Punkte einfahren will. Ob das aber gerade beim KFC Uerdingen gelingt, das darf bezweifelt werden. Schließlich sind die Uerdinger wie erwartet mit zwei Siegen in die Saison gestartet und sie können auch am Sonntag wieder mit der Unterstützung ihrer Fans rechnen. Die Sitzplatztribüne war bereits am Freitag ausverkauft.

Auch personell kann Trainer Alexander Voigt fast aus dem Vollen schöpfen. Verzichten muss er nur auf die beiden Angreifer Charles Atsina und Younes Mouadden. Atsina ist am Innenband verletzt und Mouadden ist nach seinem Platzverweis in Sonsbeck gesperrt. Wie lange der Stürmer nicht mitspielen darf, stand am Freitag noch nicht fest. Wieder dabei ist  Levan Kenia. Der spielende Co-Trainer musste am Mittwoch kurzfristig verletzt passen, rückt aber jetzt wahrscheinlich anstelle von Maik Odenthal wieder in die Startelf, die Voigt voraussichtlich nicht verändern wird.

„Die Tabelle hat jetzt noch keine Aussagekraft. Schonnebeck ist keine schlechte Mannschaft und ich kenne Trainer Dirk Tönnies sehr gut“, sagt KFC-Trainer Voigt. Er erwartet in der Mittagshitze am Sonntag einen harten Kampf: „Die werden uns alles abverlangen“, sagt der Übungsleiter, der das Abschlusstraining für Samstag um 15 Uhr in der Grotenburg angesetzt hat. Voigt will die englische Woche mit drei Siegen abschließen. „Ich hoffe, dass wir uns wie in der Partie gegen Cronenberg wieder viele Tormöglichkeiten erspielen und davon auch mal früh einer reingeht. Das wäre gut für mein Nervenkostüm“. Den Schlüssel, um das Spiel zugewinnen, sieht der Trainer aber in der Abwehrarbeit, die bis jetzt auch stimmte, denn man spielte in beiden Partien zu null: „Wir müssen so gut verteidigen wie in den ersten beiden Spielen. Jeder muss bereit sein,  den Rückwärtsgang einzulegen und auch bei der Hitze den Weg zurück zu machen“. Der gut präparierte Rasen in der Grotenburg soll dem Spiel der Uerdinger auch entgegenkommen: „Der Platz in Sonsbeck war sehr stumpf und nicht gewässert. Das ist bei uns natürlich anders und wir wollen auch die Breite des Spielfeldes nutzen“, streicht Voigt noch den Heimvorteil in der Grotenburg heraus.