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Kreisliga B: TuS 08 Rheinberg verzichtet auf einen Rückzug aus der Liga

TuS 08 Rheinberg : Ein Rückzug des TuS 08 ist vorerst abgewendet

Fußball-Kreisliga B: Rheinberger Krisensitzung mit positivem Ausgang: Die Mannschaft will die Saison zu Ende spielen.

Die Krisensitzung am Dienstag Abend schürte bei den Fußballern des TuS 08 Rheinberg neue Hoffnung. Der Innenstadt-Verein will die aktuelle Saison in der Kreisliga B entgegen erster Befürchtungen nach der Personal bedingten Absage der Partie gegen Rot-Weiß Moers am vergangenen Sonntag nun doch durchziehen. Spätestens in der Winterpause sollen neue Spieler kommen. Bis dahin bleibt steckt der TuS 08 aber weiterhin in einem harten Abstiegs- und Existenzkampf.

Während sich Trainer Carsten Bücker einen Tag nach der Aussprache mit dem TuS-Vorstand noch mit der Äußerung von Neuigkeiten zurückhielt – „Ich kann noch nichts dazu sagen. Dafür ist der Vorstand zuständig. Ich bin nur das ausführende Organ“ – konnte Abteilungsleiter Ralf Kuhlen schon deutlich mehr zum Ergebnis der Sitzung berichten. „Die positive Nachricht ist, dass wir auf jeden Fall weiter machen werden – in welcher Form auch immer“ berichtet Kuhlen.

Für den Tabellenvorletzten der B-Liga werden die kommenden Aufgaben aber nicht leichter. Der Kader ist sehr dünn. Kuhlen setzt seine Hoffnungen trotzdem in den sportlichen Erfolg der Truppe: „Wir müssen bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich sammeln und uns mit allen Mitteln gegen den Abstieg stemmen. Vielleicht gibt es aber die Möglichkeit, ein paar vereinslose Spieler zu gewinnen. Es werden in dieser Spielzeit hoffentlich noch Leute dazu stoßen“. Möglicherweise greift der Verein nun doch auf zwei bis drei Akteure aus der zweiten Mannschaft zurück. Dort sind viele „Straßenfußballer“ unterwegs, die zwar noch nicht wirklich mit taktischen Grundlagen umgehen, aber das Team im Zweifelsfall entlasten könnten.

An Trainer Bücker hält Kuhlen fest. „Er macht einen guten Job und versucht das Bestmögliche heraus zu holen. Für alles weitere sind wir verantwortlich“. Damit schließt er unter anderem die Jugendarbeit sowie die neue Platzanlage ein, die vielleicht schon im Januar nutzbar sein wird. „Wir müssen den Standort Rheinberg halten. Auch wenn es gerade im Bereich der Jugendarbeit schwer ist, da der SV Budberg mit seiner tollen Anlage und den vielen Trainern hier im Umfeld schon sehr stark vertreten ist“.

Ob eine Kooperation mit dem SV Concordia Ossenberg eine realistische und sinnvolle Alternative darstellt, lässt Kuhlen offen. „Aber es wird in naher Zukunft noch eine Mitteilung geben“ deutet er Bewegung in dieser Angelegenheit an. So oder so: Der TuS 08 dürfte bereits unmittelbar vor dem nächsten Umbruch stehen.