1. NRW
  2. Städte
  3. Xanten
  4. Sport Xanten und Rheinberg

Ralf Kuhlen ist neuer Abteilungsleiter Fußball beim TuS 08 Rheinberg

Fußball : Ralf Kuhlen ist neuer Fußball-Chef beim TuS 08 Rheinberg

Der bisherige Sportliche Leiter übernimmt den Posten des Abteilungsleiters von Andreas Busch, der aus beruflichen Gründen zurücktreten musste. Geschäftsführer Dieter Wiekhorst zeigt sich zufrieden mit der gefundenen Lösung.

Die Fußballer des TuS 08 Rheinberg haben einen Nachfolger für ihren bisherigen Abteilungsleiter Andreas Busch gefunden, der seinen Posten aus beruflichen Gründen abgeben musste. Auf der Abteilungsversammlung am Mittwochabend wurde der bisherige Sportliche Leiter Ralf Kuhlen zum neuen Chef der Fußballer bestimmt. Das berichtete Geschäftsführer Dieter Wiekhorst.

„Ralf Kuhlen und ich waren seit November bereits kommissarisch gemeinsam Abteilungsleiter, nun haben wir den Wechsel offiziell vollzogen“, sagte Wiekhorst unserer Redaktion. „Andreas Busch konnte Ehrenamt und Beruf leider nicht mehr unter einen Hut bekommen. Aber die Lösung, die wir gefunden haben, stellt uns zufrieden.“ Zu dieser gehört, dass Denny Ludwig, Trainer der ersten Mannschaft, zusätzlich den Posten des Sportlichen Leiters von Kuhlen übernimmt.

Insgesamt 27 Mitglieder der Fußball-Abteilung waren zur Jahreshauptversammlung gekommen und diskutierten mit dem Vorstand auch über die ungewisse Situation bezüglich des Neubaus der Dreifach-Sporthalle. „Viele wollten wissen, wann es dort endlich los geht“, fasst Wiekhorst die Sorgen der Mitglieder zusammen. Denn für den Bau der Halle muss das Vereinsheim inklusive Umkleidekabinen weichen. „Dafür werden Ersatzcontainer aufgestellt. Wann das alles passiert und wie die Container ausgestattet sind, können wir noch nicht sagen. Keiner weiß, was die Stadt vorhat.“ Diese Hängepartie erschwere natürlich auch die Planungen für die beiden nächsten Spielzeiten.

Sorgen bereitet dem Abteilungsvorstand derweil auch die Personalsituation der ersten beiden Herren-Teams. „Für die Mannschaften stehen 44 Spieler zur Verfügung, zum Training kommen aber nur etwa 15. Die Beteiligung lässt also sehr zu wünschen übrig“, sagt Wiekhorst. Zu den Spielen bekomme man im Moment die Mannschaften so gerade eben mit elf bis 12 Spielern bestückt. An dieser Situation solle etwas zum Positiven verändert werden.