Frühes Aus für Madeline Folgmann bei Taekwondo-Grand-Prix

Taekwondo : Nettetalerin bei Grand Prix früh raus

Taekwondoka Madeline Folgmann verlor in Taiwan schon in der ersten Runde.

Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal hat beim dritten Taekwondo-Grand-Prix der Saison in Taiwan eine Enttäuschung erlebt. Sie musste gleich in der ersten Runde die Segel streichen müssen. Für die Nationalkämpferin setzte es eine hauchdünne 12:13-Niederlage gegen die Norwegerin Marie Magnus.

„Ich kannte ihren Namen, aber hatte bis dato noch nie gegen sie gekämpft, weil sie in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm antritt und ich sonst bei bis 53 Kilogramm unterwegs bin“, sagte Madeline Folgmann etwas enttäuscht. Generell wird bei den Grand-Prix-Turnieren nur in der olympischen Gewichtsklassen gekämpft. Dort gibt es wichtige Punkte für die Olympia-Rangliste zu gewinnen, die letztlich über die Teilnahme für Tokio 2020 bringen kann. Bei den bisherigen Grand-Prix-Auftritten in der laufenden Saison war Folgmann deutlich erfolgreicher unterwegs gewesen. Beim Auftakt in Rom wurde sie Fünfte, danach in Moskau Neunte, „Wir müssen nun aufarbeiten, was ich falsch gemacht habe“, sagte Madeline Folgmann. Auch ihr Vereinstrainer Björn Pistel kündigte Konsequenzen aus dem frühen Ausscheiden an. „Für unseren Teil müssen wir den Kampf analysieren und hart an den Potenzialen für die nächsten Aufgaben arbeiten. Hier ist auch der Punkt, wo wir uns kritisch hinterfragen müssen, was wir die Zukunft optimieren können.“ Inwieweit die Vorstellung in Taiwan Auswirkungen auf die Olympia-Rangliste hat, zeigt sich erst Ende des Monats. Am dritten Oktober-Wochenende reist Madeline Folgmann zum nächsten Grand Prix nach Manchester. Dort geht es dann auch darum, sich für das Finale der besten 16 Kämpferinnen Ende November in Fudschaira (Vereinigt Arabische Emirate) zu qualifizieren.

Mehr von RP ONLINE