TIV Nettetal schon 31 Meisterschaftsspiele ungeschlagen

Fußball-Kreisliga B : TIV-Fußballer setzen ihre unheimliche Serie einfach fort

Dass die Nettetaler die Tabelle anführen, haben sie ihrer langen Serie zu verdanken. Mit der haben sie schon in der vergangenen Saison begonnen.

Die Serie des B-Liga-Spitzenreiters TIV Nettetal ist wirklich schon beeindruckend. Seit nunmehr 31 Spielen in der Meisterschaft sind die Fußballer von TIV-Trainer Deniz Metin saisonübergreifend schon ohne Niederlage. Das bislang letzte verlorene Spiel liegt jetzt schon fast ein Jahr zurück, damals unterlagen die Nettetaler am 8. Oktober 2017 gegen den späteren Aufsteiger SC Waldniel II mit 1:3.

Nach der grandiosen Rückrunde der vergangenen Saison geht die Serie in der nun laufenden Saison weiter: In sieben Spiele gab es sechs Siege und ein Unentschieden, womit die Nettetaler die Tabelle mit einem Punkt vor SuS Schaag anführen. „Die Serie ist natürlich wirklich toll“, meint Cengiz Dülger, Sportlicher Leiter von TIV. „Schade, dass wir in der letzten Saison eine wirklich durchwachsene Hinrunde hingelegt haben. Denn die Rückrunde ohne Niederlage war schon wahnsinnig.“

Dass die Nettetaler, die zuletzt in der Saison 2009/2010 in der Kreisliga A spielten, auch in der laufenden Saison zu den Top-Favoriten um den Aufstieg gehören, kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren spielen die Nettetaler immer ganz oben mit. Da aber immer nur eine Mannschaft aufsteigen kann, sind drei dritte und drei zweite Plätze in den letzten Jahren zwar toll, aber davon konnten sich die TIV-Fußballer am Ende nichts kaufen. „Klar, möchten wir gerne wieder mal aufsteigen“, gesteht Dülger. „Aber der Aufstieg ist keine Pflicht. Wir möchten schönen Fußball spielen, möglichst viele Spiele gewinnen und wenn es dann am Ende reichen sollte, wäre es toll.“ Die Gründe für die tolle Serie der vergangenen Monate sieht Cengiz Dülger vor allem darin, dass der Kader seit fast zwei Jahren der gleiche ist und in Deniz Metin ein guter Trainer das Team führt.

„Deniz hat früher selbst bei uns in der Ersten gespielt“, sagt Dülger. „Er kennt TIV in- und auswendig.“ Die Chancen, dass die Serie hält, stehen nicht schlecht. Am Sonntag geht’s zum Schlusslicht SSV Grefarth II.

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