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Wettbewerb der Investoren für Willy-Brandt-Platz in Alpen

Willy-Brandt-Platz in Alpen : Wettbewerb der Investoren hat sich jetzt schon gelohnt

Zwar steht noch nicht fest, welcher Vorschlag für den Willy-Brandt-Platz in Alpen gewinnen wird. Aber die Stadt darf sich über die Chance freuen, im Ortskern einen wichtigen Schritt vorwärts zu kommen.

Auch wenn die knapp 200 Alpener ihre Eindrücke nach der Präsentationsrunde der fünf Gestaltungsvorschläge für den Willy-Brandt-Platz wohl erst sacken lassen müssen und es den meisten schwer fallen dürfte, einen Favoriten auszumachen – ein Ergebnis steht schon fest: Alpen darf sich über die Chance freuen, im Ortskern einen richtig guten Satz nach vorne zu machen.

Alle Vorschläge haben Charme und zeigen das ambitionierte Bemühen, eine attraktive, ortsverträgliche Lösung anzubieten, die auch im unmittelbaren Wohnumfeld Akzeptanz finden kann. Es war kein Konzept dabei, das alle überragt, aber auch keins, das durchgefallen wäre.

Es gibt viele Überschneidungen: viel Grün, Tiefgarage, Lärmschutz, Nachhaltigkeit, Bäckerei, Café waren Stichworte und – nicht ganz unwichtig für Alpen – günstiger Wohnraum. Die signifikantesten Unterschiede waren allenfalls in der Professionalität des Vortrags auszumachen. Das aber gehört in die Kategorie des Sich-Gut-Verkaufen-Könnens. Das kann nicht den Ausschlag geben.

Die Jury hat die Aufgabe, im Detail zu prüfen und dafür zu sorgen, dass die Anmerkungen der Bürger angemessen berücksichtigt werden. Es sollte nicht allein der Preis entscheiden. Und eine nachvollziehbare Begründung für die Entscheidung wäre am Ende auch nicht so schlecht.