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Evangelische Kirchengemeinde Wallach-Ossenberg-Borth Presbyteriumswahl

Rheinberg : Presbyteriumswahlen in Wallach-Ossenberg-Borth

(nmb) Schon im Vorfeld der turnusgemäßen Wahl waren sich die Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde Wallach-Ossenberg-Borth einig: von der Gemeinde legitimiert statt automatisch installiert. Soll heißen: Das Presbyterium wünscht sich die Rückendeckung aller Gemeindemitglieder.

Die sind deshalb am Sonntag zur Presbyteriumswahl aufgerufen. Als einzige Gemeinde in Rheinberg und Alpen.

Gewählt wird nur, wenn mehr Bewerber kandidieren als Presbyteriumsplätze zu besetzen sind. „Alle bisherigen Presbyter werden sich wieder zur Wahl stellen“, berichtet Pfarrerin Ulrike Thölke. Dazu habe man gezielt weitere Kandidaten angesprochen. Und auch gefunden. Neben Stefanie Brendgen (Borth), Gabriele Hoffmann (Wallach), Frank Hoster (Borth), Frank Lemmer (Wallach), Martina Pleines (Wallach), Erich Weisser (Borth) und Hannelore Wolf (Ossenberg) stellen sich auch Karin Kirchner (Ossenberg) und Rita Petschauer (Wallach) zur Wahl.

Rund 1600 Briefwahlunterlagen wurden in den vergangenen Wochen verschickt. Noch bis Samstag, 29. Februar, 16 Uhr, haben die Gemeindeglieder die Gelegenheit, ihre Unterlagen in den Briefkasten am Wallacher Gemeindehaus, Wilhelmstraße 26, zu stecken. Wer diese Frist versäumt hat, kann am Sonntag, 1. März, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr, im Gemeindehaus wählen. „Dort muss man sich dann mit der Wahlbenachrichtigung oder dem Personalausweis ausweisen“, informiert Pfarrerin Ulrike Thölke. Sie hofft auf eine ähnlich gute Wahlbeteiligung wie bei der letzten Presbyteriumswahl vor acht Jahren. „Die lag mit 20 Prozent überdurchschnittlich hoch“, so die Pfarrerin.