Spitzenkampf in der Ringer-Oberliga Rheinland

Ringen : Der Titel wird in den Niederlanden vergeben

Mit einem Sieg beim KSV Simson Landgraaf können sich die Ringer des KSK Neuss den Gruppensieg in der Oberliga sichern.

Die Entscheidung über den Meistertitel in der Ringer-Oberliga Rheinland wird am Samstagabend in den Niederlanden vergeben. Klingt kurios, ist bei den Ringern aber Alltag, seit der KSV Simson Landgraaf in der deutschen Oberliga mitringen darf. Und sich dort zu einem ernsthaften Anwärter auf eine Spitzenposition gemausert hat.

Im vergangenen Jahr sicherten sich die Niederländer aus der Kleinstadt unweit von Geilenkirchen sogar den Meistertitel beider Gruppen im Play-off-Finale gegen den KSK Konkordia Neuss. Gegen den gleichen Kontrahenten geht es diesmal um den Gruppensieg. Der KSK hat in der Tabelle dank seines 16:12-Erfolgs aus dem Hinkampf zwei Punkte Vorsprung. Die wären im Falle einer Niederlage weg, dann würde der direkte Vergleich entscheiden.

Landgraaf muss also höher gewinnen als 16:12, was die Neusser natürlich verhindern wollen. „Unsere Trainer werden das stärkste Team auf die Matte bringen und außerdem mit einer Überraschung aufwarten,“ kündigt KSK-Ehrenvorsitzender Hermann J. Kahlenberg vielsagend an. Er warnt vor allem vor den englischen Gastringern Team des KSV, allen voran der starke George Ramm.

Ähnlich wie im Rheinland liefern sich auch in der Oberliga Westfalen zwei Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der KSV Witten II führt mit 12:2 Punkten die Tabelle vor dem TV Essen-Dellwig (10:4) an. Ein Bundesliga-Aufstieg ist weder für die Wittener Reserve noch für die Niederländer möglich – doch ob von den anderen beiden einer dazu willens ist, ist fraglich.

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