Oberliga Ringen: KSK Konkordia Neuss gibt seine Heimpremiere

Ringen : KSK Konkordia gibt seine Heimpremiere

Der Tabellenführer der Ringer-Oberliga Rheinland empfängt in Neuss die RG Hürth/Rheinbach.

Wenn die Leistung des KSK Konkordia Neuss zum Start in die Oberliga-Saison beim 25:10 in Krefeld stilbildend für die nächsten Monate gewesen ist, können sich die Ringerfreunde im Rhein-Kreis auf eine tolle Zeit freuen. Den Beweis wollen die Schützlinge der Trainer Oleg Dubov und Erich Marjalke gleich am Samstag ab 19.30 Uhr antreten. Zu Gast in der aufgehübschten Sporthalle der Gesamtschule Nordstadt (früher Realschule an der Frankenstraße) ist dann die RG Hürth/Rheinbach.

Der aus einer Fusion des RSV Rheinbach mit dem RC Hürth entstandene Klub hatte zum Auftakt gegen den Topfavoriten KSV Simson Landgraaf aus den Niederlanden mit 15:30 verloren. Chancenlos waren die Jungs von Trainer Guido Dickmeiß dabei vor allem in den leichten und schweren Gewichtsklassen, in denen Tamim Hashimy (0:4), Saidazam Karimov, Asadula Karimov (beide 0:3), Markus Kurle, Hakim Morabet und Sasa Trujkic (alle 0:5) klare Niederlagen einstecken mussten. „Die Stärke der Gäste liegt in den mittleren Gewichtsklassen. Da liegt für Hürth der Schlüssel zum Sieg“, sagt KSK-Ehrenvorsitzender Hermann J. Kahlenberg. In der Klasse bis 71 Kilogramm brachte Cihan Atici ebenso die vollen fünf Punkte ein wie Edris Muradi (75 kg) und Semih Isikkan (80 kg).

Kahlenberg ist jedoch optimistisch: „Auch wenn die Mannschaft wieder einige Ausfälle zu verkraften hat, sollte der Rest stark genug sein, um die Punkte in Neuss zu halten.“ Zurück auf die Matte kehrt bei den Hausherren der Deutsche Vizemeister Samuel Bellscheidt. Kahlenberg: „Die Jugend ist gefordert und wird ihr Bestes geben.“

Bereits um 18 Uhr beginnt an gleicher Stelle der Landesliga-Kampf zwischen dem KSK Konkordia Neuss II und der SU Witten-Annen. Für Sergiy Skrypka (75 kg), der vor einer Woche beim 34:6-Erfolg über den ASV Atlas Bielefeld Vagif Vagifli mit 4:0 bezwungen hatte, ist es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der ehemalige Bundesliga-Ringer des KSK (Jahrgang 1976) kämpft inzwischen in einem Team mit seinem Sohn Maxim Skrypka (61 kg), der zum Auftakt Shahjahan Cipatula mit 4:0 geschlagen hatte. Die Konkordia war mit einem 38:5-Sieg über Essen-Dellwig II in die Saison gestartet.

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