Ringen : KSK Konkordia Neuss bleibt der Aufstieg erspart

Im Final Six in Bonn-Duisdorf unterliegt der Rheinland-Meister dem KSV Simson Landgraaf aus den Niederlanden mit 15:18.

Die Neusser Ringer haben das Finale gegen den KSV Simson Landgraaf verloren. Beim Final Six in Duisdorf unterlag der KSK Konkordia dem niederländischen Verein mit 15:18. Damit bleibt der jungen Truppe der Aufstieg in die Bundesliga erspart. Bei einem Sieg wäre der Gang in die Eliteklasse für Neuss Pflicht gewesen.

In der Hauptrunde hatte die Konkordia noch beide Duelle mit dem holländischen Verein gewonnen. Der KSV Landgraaf startet in der Oberliga mit einer Sondergenehmigung, darf aber nicht in die Bundesliga aufsteigen. In den Halbfinalkämpfen hatte sich Neuss im Losentscheid gegen die TSG Herdecke „durchgesetzt“, Landgraaf „gewann“ gegen den TV Essen-Dellwig. Im Final Six lieferten sich Neuss und Landgraaf ein knappes Duell. Beide Mannschaften holten fünf Siege, die Holländer aber mehr Punkte in den direkten Vergleichen. Die Jungs aus dem Nachbarland reisten mit fünf neuen Athleten im Vergleich zum Ligakampf an und setzten ausschließlich auf Senioren. Aufseiten der Neusser schickte Trainer Erich Marjalke gleich sechs Jugendringer auf die Matte. Für den KSK Konkordia siegte Samuel Bellscheid in der Gewichtsklasse 75 Kilogramm ohne Probleme mit 17:1 gegen Scott Geelen. Auch Ayoub Musaev, mit 9:6 in der Klasse bis  66 Kilogramm, und Schamil Kasumov, mit 15:0 in der Klasse bis 98 Kilogramm, waren erfolgreich und blieben somit in der kompletten Saison ohne Niederlage auf der Matte. Die weiteren Siege holten Kirill Surikow mit 13:2 in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm und Olimjon Kholikov in der Klasse bis 75 Kilogramm. In der Klasse bis 130 Kilogramm konnte Neuss keinen Ringer stellen. Die Jugendlichen Iwan Taner (bis 57 kg), Khizar Igidov (bis 61 kg), Deni Nakaev (bis 71 kg) und Julian Lejkin (bis 86 kg) hatten gegen die holländische Konkurrenz das Nachsehen.

Mehr von RP ONLINE