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Handball: Der TV Korschenbroich muss seine Regiezentrale neu besetzen

Handball : TVK muss seine Regiezentrale neu besetzen

Dem Handball-Regionalligisten aus Korschenbroich fehlen am Samstag im Heimspiel gegen die HG LTG/HTV Remscheid drei ganz wichtige Akteure.

Zum Abschluss der Hinrunde in der Handball-Regionalliga Nordrhein empfängt der TV Korschenbroich am Samstagabend (19.30 Uhr, Waldsporthalle) die HG LTG/HTV Remscheid.

Die Oberbergischen zählten vor der Saison zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten. Momentan bekleiden sie mit 12:10 Punkten den sechsten Tabellenplatz. Das entspricht sicherlich auch nicht den eigenen Erwartungen, allerdings waren die Gäste doch arg vom Verletzungspech gebeutelt. Die Formkurve zeigt indes eindeutig nach oben, denn von den letzten vier Begegnungen konnten drei gewonnen werden.

Die Voraussetzungen für die Hausherren sind nicht gerade ideal, müssen sie doch gleich auf drei wichtige Spieler verzichten. Regisseur Mats Wolf ist zwar nach seinem Bänderriss im Fuß wieder im Aufbautraining, ein Einsatz jedoch kommt wohl noch nicht in Frage. Am vergangenen Wochenende konnte Dustin Franz als Denker und Lenker überzeugen. Beim Sieg in Rheinhausen knickte er mit dem Fuß um. Was zunächst nicht so dramatisch aussah, hat sich nun ebenfalls als Bänderriss entpuppt, was eine Spielteilnahme unmöglich macht. Dritter im Bunde ist Kreisläufer Maximilian Tobae, der noch an den Nachwirkungen seiner Corona-Erkrankung leidet und bei Anstrengungen über Luftprobleme klagt. Nun ist guter Rat für die Besetzung der Position des Mittelangreifers teuer. „Das sind schon drei sehr heftige Ausfälle“, findet der Korschenbroicher Trainer Dirk Wolf. „Wir müssen nun versuchen, das irgendwie zu kompensieren. Während der Trainingseinheiten haben wir an Lösungen gearbeitet und ich bin ganz zuversichtlich, dass es recht gut funktionieren wird.“

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Einmal mehr steht die Defensive bei den Gastgebern im Mittelpunkt.Wichtig wird es sein, die individuell starken Remscheider Rückraumspieler in den Griff zu bekommen. Im Idealfall dann mit enormen Tempo aus der Abwehr herauszuspielen, um möglichst viele der sogenannten einfachen Tore per Tempogegenstoß zu erzielen. „Da wir zu Hause spielen, versuchen wir natürlich viel Emotionalität in die Partie einzubringen und uns damit selbst zu pushen“, sagt Wolf. „Wir können auch auf viele Spieler zurückgreifen, die gleich auf mehreren Positionen einsetzbar sind. Daher bin ich auch guter Dinge, dass wir die Hinrunde erfolgreich abschließen werden.“

Unterdessen laufen natürlich auch die Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Zu Beginn der Woche gelang es dem TV Korschenbroich (wie an dieser Stelle berichtet), gleich drei Verträge zu verlängern, wobei es sich um ein Rückraum-Trio handelt: Steffen Brinkhues, der seit 2017 zum Team gehört, hat für ein weiteres Jahr zugesagt. Gleich zwei Jahre länger bleiben Henrik Schiffmann, der von 2014 bis 2017 in Korschenbroich spielte, dann zur HSG Krefeld wechselte und nach drei Jahren wieder zurückkam, und Nicolai Zidorn, der bereits in seine achte Saison bei den Korschenbroichern geht.