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Ausrufzeichen der DJK Holzbüttgen gegen Weißenfels

Floorball-Bundesliga : DJK Holzbüttgen setzt Ausrufzeichen

Im ersten Spiel des Jahres ließ der Bundesligist aus Holzbüttgen in heimischer Halle dem Primus UHC Weißenfels keine Chance. Das war wichtig im Rennen um die Play-offs.

Besser hätte der Start ins neue Jahr für die Bundesliga-Floorballer der DJK Holzbüttgen nicht laufen können. Im ersten Spiel nach der kurzen Winterpause fertigten sie vor rund 140 Zuschauern in der Stadtparkhalle Kaarst den Tabellenführer UHC Weißenfels mit 10:3 (3:0; 4:1; 3:2) ab. Der Sieg gegen die zuvor nach neun Spielen noch ungeschlagenen Gäste war für den Tabellenfünften aus Holzbüttgen im Kampf um einen Play-off-Platz enorm wichtig.

Doch aggressives Pressing und blitzschnelle Konter der Hausherren hielten die Gastgeber die Qualität des Rekordmeisters von Beginn an in Schach. Bereits nach den ersten 20 Minuten ging das Team um Trainer Tim Hidskes mit einer komfortablen 3:0-Führung in die Pause. Niklas Bröker (4. Minute), Dennis Schiffer (11.) und Moritz Neustadt (19.) markierten die ersten Ausrufezeichen. Im zweiten Durchgang legte die DJK direkt nach. Erneut Bröker (4.) und kurz darauf Eemeli Pelamo (5.) erhöhten auf 5:0. Der Abend schien gelaufen, da sich die Heimmannschaft selbst im Unterzahlspiel (8., Stockschlag durch Jesse Turka) nicht aus dem Konzept bringen ließ. Ganz im Gegenteil: Die DJK legte in voller Mannstärke direkt nach (10., Pelamo). Erst danach zeigte sich das Spiel ausgeglichener, auch weil Trainer Tim Hidskes im weiteren Spielverlauf in seinen Reihen durchrotieren ließ. Den Gästen gelang der erste Treffer (12., Tim Böttcher), die DJK konterte direkt mit dem nächsten Treffer durch Edvards Stakis (ebenfalls 12.). 

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Mit 7:1 ging es in den letzten Spielabschnitt. Tore durch Turka (4.), Bröker (12.) und Jannik Heinen (13.) auf Seiten der DJK und zwei Treffer durch Tomi Takala (8., 16.) auf Seiten des UHC besiegelten die ebenso deutlichen wie eindrucksvollen Heimsieg der DJK Holzbüttgen. Klar, dass auch Trainer Tim Hidskes extrem zufrieden war: „Die Ehre gebührt heute ganz dem Team. Wir wollten in der Defensive aggressiv auftreten und Weißenfels so gut es geht ärgern. Das hat sehr gut funktioniert. Wir versuchen immer die Räume im Spiel zu finden. Daran haben wir in letzter Zeit gearbeitet.“ Trotz oder auch gerade wegen des großen Teamerfolgs wollte er eine Person dann doch noch persönlich herausstellen: „In solchen Spielen brauchst du einen guten Goalie. Jan Saurbier war da, als wir ihn brauchten. Er hat ein fantastisches Spiel gemacht.“ Mit dem Sieg wahren sich die Holzbüttgener das Erreichen ihrer Saisonziele.

Am Samstag (16 Uhr) steht aber erstmal das Pokalviertelfinale an. Beim amtierenden Meister MFBC Leipzig wartet eine schwere Aufgabe. Doch die Mannschaft der DJK hat gegen Weißenfels gezeigt, dass sie schwierige Aufgaben zu meistern weiß. „Jetzt gehen wir mit mehr Selbstvertrauen in das Pokalspiel. Doch Konstanz ist in einer Saison das Wichtigste. Wir wollen solche Leistungen in jedem Spiel abrufen. Das Pokalspiel ist dafür die perfekte Gelegenheit“, erklärte Hidskes.