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Basketball: TG Stürzelberg hängt in der Warteschleife fest

Basketball : TG Stürzelberg hängt in der Warteschleife

Trainer Lukas Solf befürchtet einen Saisonstart im März 2021.

Auch wenn das letzte Meisterschaftsspiel mittlerweile acht Monate zurückliegt – am 7. März setzte es gegen die ErftBaskets Bad Münstereifel/Euskirchen eine 77:90-Heimniederlage –, es gibt sie noch, die seit dem Aufstieg 2019 in der 2. Regionalliga spielenden Basketballer der TG Stürzelberg. Ins Trikot geschlüpft sind die Männer von Trainer Lukas Solf ebenfalls schon wieder: Gegen den Oberligisten TuS Hilden gewannen die Dormagener eins von zwei Testspielen und auch gegen den Ligarivalen SG Sechtem gelang ein Sieg.

Doch von Euphorie ist am Rhein nichts zu spüren, denn aus dem auf den 14. November verschobenen Saisonauftakt wird wegen der zweiten Corona-Welle nichts. Solf befürchtet sogar, „dass wir noch bis März warten müssen.“ Dabei hätten die Stürzelberger in ihrer zweiten Spielzeit im Regionalliga-Unterhaus des Westdeutschen Basketball-Verbandes wieder eine gute Truppe beisammen. Schon auf höherer Leistungsebene tätige Akteure wie Jo Lange, Sven Schermeng und Lars Terlecki sind der Mannschaft erhalten geblieben, schätzen die Lockerheit im Verein mit maximal zwei Trainingseinheiten in der Woche. „Auch wenn einige Spieler mittlerweile schon was älter sind, ein, zwei Saisons haben sie schon noch im Tank“, weiß Solf.

Zur Philosophie, sich mit dem Thema Basketball durchaus ernsthaft, aber trotzdem ganz entspannt zu beschäftigen (Solf: „Ein Wiederabstieg würde die Jungs schon sehr ärgern.“), passen auch die Neuverpflichtungen, unter denen sich zwei Rückkehrer befinden: Der Ex-Grevenbroicher Matthias Brüggemann, der es mit den Bayer Giants Leverkusen immerhin bis in die Pro B gebracht hat, ist sogar ein Topmann. Für Florian Kock, nach sieben Jahren in Hamburg als Personaltrainer erst vor knapp drei Monaten mit seiner Frau nach Neuss und zur Familie heimgekehrt, war die TG Stürzelberg ebenfalls eine logische Wahl. Aus Sechtem kommt Magnus Arens, der in Bornheim vor allem mit Einsatzfreude und Reboundstärke auf sich aufmerksam machte. Solf: „Er ist ein Traum für jeden Trainer, arbeitet immer hart und beschwert sich nie.“

Jetzt müsste es halt nur noch irgendwann mal losgehen. Der Coach nimmt’s gelassen: „Bei uns ist alles cool.“ Basketballer halt.