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Hockey: Feldsaison 2020 endet für GHTC endet mit zwei Niederlagen

Hockey  : Feldsaison endet für GHTC mit zwei Niederlagen

Eine Rückrunde zum Vergessen für den GHTC: Zum Abschluss setzte es gegen Tabellenschlusslicht Marienburg sowie im Derby gegen Neuss zwei weitere Niederlagen. Der Blick von Trainer Küppers richtet sich nun auf die Hallensaison. 

Die Hockeyspieler des Gladbacher HTC haben die Feldsaison 2020 in der 2. Hockey-Bundesliga mit zwei Niederlagen abgeschlossen. Damit geht die Rückrunde mit zwei weiteren Enttäuschungen zu Ende.  Am Freitagabend unterlagen die Gladbacher dem Tabellenletzten Marienburger SC mit 3:4 (2:3) und ließen am Sonntag im Derby gegen Schwarz-Weiß Neuss ein 1:2 (0:1) folgen. Damit holte der GHTC in der Rückrunde aus neun Partien lediglich sechs Punkte.

In das dritte Saisondrittel (April/Mai/Juni) geht die Mannschaft von Trainer Marcus Küppers damit als Tabellenvierter – in der Poolrunde A geht es dann in acht Partien gegen hochkarätige Gegner wie den Düsseldorfer HC, BW Köln, SW Neuss und DSD Düsseldorf. 

Richtig Spannung wird es für den GHTC in der wegen der Corona-Pandemie verlängerten Saison aber nicht mehr: Der Rückstand auf Tabellenführer Düsseldorfer HC ist mit 15 Punkten nicht mehr aufzuholen. Und da auch kein Abstieg mehr möglich ist, bleibt für die Gladbacher nur die Rolle des Nebendarstellers. Die möchte Trainer Küppers, der Ende Juni 2021 sein Amt aufgeben wird, aber intensiv nutzen: „In der Poolrunde werden wir unser Hauptaugenmerk darauf legen, dass wir die Entwicklung der Mannschaft und vor allem der jüngeren Spieler voranbringen.“ 

 Am Freitagabend legten die Gladbacher in Köln erneut eine enttäuschende Partie hin. Anders als im Hinspiel, welches der GHTC haushoch und dominant mit 6:1 für sich entschied, lief in der Domstadt nur wenig zusammen. Vor allem in der Defensivarbeit agierten die Gladbacher fahrlässig und ließen den MSC immer wieder zu guten Torchancen kommen.“ Küppers zeigte sich darüber erschrocken: „Dass, was wir uns vorgenommen haben, hat nur ganz selten geklappt. Ich weiß gar nicht, wie oft der MSC völlig frei im Schusskreis am Ball war. Das waren immer wieder blinde Einladungen.“

Patrick Alex, der für Stammtorhüter Jens Blüthner zwischen den Pfosten stand, vereitelte etliche Situationen – und musste letztendlich doch viermal chancenlos hinter sich greifen. Küppers sagte dazu: „Bei so vielen freien Chancen muss sich Pat wie verraten und verkauft vorgekommen sein.“ Die Gladbacher Tore erzielten  am Freitag Elias Trueson (1:1), Paul Tenckhoff (2:1) und Wei Adams (3:4).

Im letzten Heimspiel 2020 gegen Neuss war den Gladbachern ebenfalls kein Sieg vergönnt. Damit endet die trostlose Bilanz auf dem neuen Kunstrasen bei zwei Zählern an fünf Spieltagen. Die Partie beim Nachbarn war allerdings eine der Besseren, wie Küppers befand: „Wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt und hatten eine bessere Ordnung. Gegen die erwartbar tief stehende Raumdeckung der Neusser sind wir mit unserem Kurzpassspiel eigentlich oft gut durchgekommen. Leider hatten wir vor dem Tor aber mal wieder nicht genügend Ruhe am Schläger.“ Immerhin einmal klappte es, als Elias Trueson, nach einer sehenswerten Pass-Stafette über sechs Stationen zum 1:2 einnetzte. Für mehr reichte es nicht. 

Schon in zehn Tagen geht es für die Gladbacher mit der Vorbereitung für die Hallensaison der 2. Bundesliga, die bereits am 28. November startet, weiter. Dabei hat sich der GHTC ein klares Ziel gesetzt, das Marcus Küppers formuliert: „Nach dem unglücklichen Abstieg aus der ersten Liga wollen wir so schnell wie möglich wieder aufsteigen.“