Prozess in Mönchengladbach „Plötzlich stand die Kripo vor der Tür und sagte mir, ich müsse aufpassen“

Mönchengladbach · Eine 29-Jährige muss sich seit Mittwoch vor Gericht verantworten, weil sie im Darknet den Auftrag für einen Mord gegeben haben soll. Am ersten Verhandlungstag sagte auch die Zielperson des geplanten Anschlags aus.

Eine 29-Jährige soll über das Darknet einen Auftragsmörder angeheuert haben, der ihren Ex-Partner umbringen sollte. Am 24. April 2024 startete der Prozess gegen die Mönchengladbacherin am Landgericht Mönchengladbach.

Eine 29-Jährige soll über das Darknet einen Auftragsmörder angeheuert haben, der ihren Ex-Partner umbringen sollte. Am 24. April 2024 startete der Prozess gegen die Mönchengladbacherin am Landgericht Mönchengladbach.

Foto: Gabi Peters

Mit dem Blick nach vorn betritt die Angeklagte den Gerichtssaal. Sie guckt nicht nach unten, und sie verdeckt auch nicht ihr Gesicht, wie es viele Menschen tun, wenn schwere Vorwürfe gegen sie erhoben werden und Kameras auf sie gerichtet sind. Die 29-Jährige, die laut Anklage im Darknet die Ermordung ihres Ex-Freundes im Auftrag gegeben haben soll, will umfassend aussagen. Das macht sie beim Prozessauftakt am Mittwoch, 24. April, schnell klar.