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Tennis: Das sind Aufsteiger aus der Region in der Corona-Saison

Tennis : Belohnt in der Corona-Saison

Nicht alle Mannschaften in der Region nahmen an den Medenspielen 2020 teil. Einige schafften dafür nun den Aufstieg und durften damit in schwierigen Zeiten einen Erfolg feiern.

Die Corona-Pandemie hat in vielen Sportarten den Turnier- und Meisterschaftskalender ordentlich durcheinandergewirbelt. Das ist im Tennis nicht anders. So wurden die French Open – eigentlich der Höhepunkt der Aschenplatzsaison im Frühsommer – nun erst vor wenigen Wochen ausgetragen. Und auch die Medensaison der Amateurspieler verlief nicht nach Plan. Da die Spielzeit für die Vereine letztlich auf freiwilliger Basis stattfand, nahmen auch nicht alle Mannschaften 2020 den Spielbetrieb auf.

Einige von jenen, die antraten, können nun auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Das trifft in der Region beispielsweise auf die Herren 40 des TV Lobberich zu. Der Mannschaft gelang nach ihrem letztjährigen Aufstieg in die Zweite Verbandsliga nun nicht nur der glatte Durchmarsch, sie stellen auch den einzigen Aufsteiger oberhalb der Bezirksliga im gesamten Westkreis.

Ungeschlagen und mit vier deutlichen Siegen gegen NB Velbert, Essen-Steele, SW Essen und TSG Benrath marschierte das Team um Kapitän Robert Krohn geradewegs in die Erste Verbandsliga. Dies ist die höchste Klasse für die seit vielen Jahren zusammen spielenden Nettetaler. „Schlüssel dieses Erfolges ist der ausgezeichnete Zusammenhalt unserer Mannschaft – gerade in dieser schwierigen Zeit“, sagte Krohn, „jeder hat sich für die Truppe eingesetzt und alle haben sich gegenseitig motiviert. Das hat das Team entscheidend beflügelt.“

Erfolgreichster Spieler bei den Lobberichern war Marcel Klumpen an Position fünf, der alle Spiele absolvierte und alle vier Einzel sowie seine vier Doppel gewann. Einen starken Eindruck hinterließ auch Zugang Gerd Kohnen: In seiner ersten Saison gleich an Nummer zwei gemeldet, blieb der Linkshänder ohne Niederlage bei einer Bilanz von 5:0. Auch Spitzenspieler Marcel Lenßen und die Nummer Drei, Carsten Czechau, hielten sich mit einer Bilanz von jeweils 6:0 schadlos.

So kompensierte das Team, dass in Christian Müllers, Michael Giesen, Kolja Richter und Thomas Böhm mehrere Mannschaftsmitglieder verletzungsbedingt diese Saison nicht zur Verfügung standen. „Wir wollen uns nun vielleicht noch sinnvoll verstärken, um dann auch in der neuen Klasse eine gute Rolle zu spielen“, sagte Kapitän Robert Krohn.

Auch andere Mannschaften aus der Region dürfen sich auf eine höhere Spielklasse im kommenden Jahr freuen. So feierten zum Beispiel die Herren 65 des TC Post-Sportverein Erkelenz den Aufstieg in die Zweite Verbandsliga. Sie setzten sich in Hin- und Rückspielen gegen die beiden übrigen Konkurrenten durch. Im Kreis Mönchengladbach gab es ebenfalls Grund zum Feiern, so bei den Herren 30 des TC Blau-Weiß Wickrath sowie bei den Herren des TC Giesenkirchen, die jeweils in die Erste Verbandsliga aufstiegen. So hatte sich auch für sie die Teilnahme an der Medensaison 2020 gelohnt.