Ein Toter bei schwerem Unfall auf A1: EU-Parlamentsvize Alvaro schwer verletzt im Krankenhaus

Ein Toter bei schwerem Unfall auf A1 : EU-Parlamentsvize Alvaro schwer verletzt im Krankenhaus

In der Nacht zu Samstag hat sich auf der A1 bei Leverkusen ein schwerer Unfall ereignet, bei dem eine Person ums Leben kam. Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Alvaro aus Düsseldorf, wurde bei dem Unfall schwer am Kopf verletzt.

Aus bisher ungeklärter Ursache hat in der Nacht zu Samstag ein Opel-Fahrer hinter der Ausfahrt Burscheid in Fahrtrichtung Köln die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Augenzeugen zufolge schleuderte der Wagen auf der Fahrbahn hin und her. Der 21-jährige Fahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug gerissen und verstarb noch an der Unfallstelle. Der junge Mann stammt aus Köln.

Ein Audi A8-Fahrer hatte den Unfall offenbar zu spät bemerkt und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in den inzwischen liegen gebliebenen Opel, in dem zwei weitere Personen saßen.

Bei dem Audi-Fahrer handelt es sich nach Informationen unserer Redaktion um den Düsseldorfer Politiker Alexander Alvaro (FDP), Vizepräsident des Europaparlaments. Alvaro wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Der 37-Jährige ist seit 2004 Mitglied des EU-Parlaments und seit 2012 Vizepräsident des Europaparlaments.

"Die beiden weiteren Insassen des Opels sind zum Teil schwer verletzt", erklärt Achim Lütz von der Freiwilligen Feuerwehr Burscheid. Die beiden Verletzten stammen aus Münster.

Die Feuerwehr Burscheid war mit 30 Mann im Einsatz, um die Trümmerteile von der Fahrbahn zu beseitigen. Den drei Notärzten und Rettungshelfern bot sich am Unfallort ein Bild des Schreckens. Beide Fahrzeuge sind völlig zerstört. Der Motor des Opels wurde herausgeschleudert. Trümmerteile waren über alle Fahrbahnen verteilt.

Der Präsident des Europaparlamentes, Martin Schulz (SPD), sagte der "Bild am Sonntag", er sei "tief schockiert über den entsetzlichen Unfall. All meine Gedanken und Hoffnungen sind bei meinem Freund und Kollegen Alexander Alvaro und seinen Nächsten." Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Christian Lindner und Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zeigten sich ebenfalls schockiert.

(nbe)
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