Leverkusen: Grippewelle: Dramatische Lage in Kitas

Leverkusen : Grippewelle: Dramatische Lage in Kitas

Die Grippe- und Erkältungswelle hat auch die Kindertagesstätten erfasst. In den städtischen Einrichtungen fehlen aber nicht nur Kinder wegen Krankheit, sondern auch das Personal. "Wir versuchen das auszugleichen, damit der Betrieb überall aufrecht erhalten werden kann", versichert Dezernent Marc Adomat. Aber die Lage sei dramatisch.

In einer besonders betroffenen Einrichtung seien von acht Erzieherinnen fünf krank. Mit kurzfristigen Abordnungen hofft er, dass alle Einrichtungen dennoch weiterlaufen können. Er habe schon einige Beschwerden von Eltern bekommen. Einige mutmaßten sogar, dass es wegen der neu eröffneten Kitas einen Engpass bei der Stadt gebe. Das sei aber nicht der Fall. "Wir haben neue Erzieherinnen eingestellt und stellen fleißig weiter ein", sagte er im Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Allerdings würde in Zukunft noch mehr Personal gebraucht, und das nicht nur in Leverkusen. "Wenn Sie uns Jemanden mit der entsprechenden Ausbildung vermitteln können, gebe ich Ihnen ein Bier aus", versprach er den Ausschussmitgliedern eine Belohnung.

(mkl)
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