Skaterhockey : Ein Abstiegs-Krimi

Der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Skaterhockey-Bundesliga spitzt sich zu. Die SG Langenfeld Devils haben nach dem 6:3 über den TSV Bernhardswald alles selbst in der Hand – und Velbert im Nacken sitzen.

Der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Skaterhockey-Bundesliga spitzt sich zu. Die SG Langenfeld Devils haben nach dem 6:3 über den TSV Bernhardswald alles selbst in der Hand — und Velbert im Nacken sitzen.

Den SG Langenfeld Devils gelang mit dem 6:3 (1:3, 1:0, 4:0) über den TSV Bernhardswald ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd. Die Mannschaft um Trainer Dieter Klaus muss allerdings weiter aufpassen — weil die Velbert Commanders, der direkte Konkurrent, ebenfalls gewinnen konnten (11:9 gegen TSV Bernhardswald). Langenfeld (12:16 Punkte) liegt deshalb auf dem rettenden Platz sieben weiter nur knapp vor Velbert (10:18).

Bereits nach zwei Minuten erzielte Christoph Hermes das 1:0 für die Hausherren, für die im Grunde ein Sieg dringend notwendig war — um nicht hinter Velbert abzurutschen. Nach der Führung verlor das Team um Devils-Trainer Dieter Klaus jedoch den Faden und ließ sich von den technisch starken Oberpfälzern den Schneid abkaufen — obwohl es Chancen weiterhin auf beiden Seiten gab. Die Gäste nutzten jedoch ihre Möglichkeiten viel konsequenter und nach drei schnellen Gegentreffern endete das erste Drittel für die Teufel ernüchternd — 1:1 (7.), 1:2 (11.), 1:3 (15.).

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Henkes Comeback-Treffer

Der Zwischenstand brachte Langenfeld aber keineswegs aus dem Tritt und später ließ das Team fast keine Gefahr mehr vor dem eigenen Kasten zu. Der 2:3-Anschluss (22.) durch Jost Henke, der nach einer langen Verletzungspause (Handgelenk gebrochen) wieder zur Verfügung stand, war auch eine Art Initialzündung für alle. "Im weiteren Verlauf haben wir dem TSV kaum eine Chance gelassen", fand Kapitän Tommi Melkko, "unsere Defensive war deutlich stabiler — vor allem, was das Zweikampfverhalten und das Stellungsspiel angeht."

Zwei ganz späte Treffer

Zählbares sprang allerdings erst im letzten Drittel heraus, als Henk Ginsberg den 3:3-Ausgleich (46.) und die 4:3-Führung (58.) erzielte. Der konditionell stark abbauende TSV riskierte nun alles, nahm seinen Torwart heraus und brachte dafür einen weiteren Feldspieler. Patrick Brendel und Markus Kruber nutzten das in der letzten Spielminute noch, um das 5:3 und den 6:3-Endstand nachzulegen (60.).

(dora)