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Fußball-Kreisliga: So spannend ist der Kampf um den Klassenerhalt​

Die halbe Kreisliga kann noch absteigen : So spannend ist der Kampf um den Klassenerhalt

In der Kreisliga A Kreis Heinsberg steht die heiße Saisonphase an. Die Hälfte der Teams befindet sich noch im Abstiegskampf. Eine Übersicht der Tabellensituation und ein Blick auf das Restprogramm.

Der SC 09 Erkelenz kann bereits am kommenden Wochenende in der A-Liga Heinsberg mit einem Sieg bei Roland Millich den Aufstieg in die Bezirksliga festmachen. Derartige Klarheit herrscht in der Abstiegsfrage lange nicht. Sieben Mannschaften müssen insgesamt den Weg in die B-Liga gehen, wobei Germania Teveren II (Mannschaft zurückgezogen), die SVG Birgden/Langbroich/Schierwaldenrath und der SV Waldfeucht/Bocket bereits als Absteiger feststehen. Das bedeutet, dass noch vier Teams ab Platz neun um den Klassenverbleib kämpfen, und das mit den folgenden Voraussetzungen:

9. Platz VfJ Ratheim (38 Punkte): Die Truppe vom Ohof hat es in den restlichen vier Begegnungen, mit Ausnahme des Spiels beim SC Selfkant, mit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu tun. Los gehts am Sonntag in Kückhoven, danach kommt Nachbar Germania Hilfarth an den Ohof, worauf im letzten Saisonspiel auf eigenem Platz der SV Breberen seine Visitenkarte abgeben wird. Wenn die junge Ratheimer Mannschaft in der Defensive gut steht, und der starke Angriff um Goalgetter Nick Camps verlässlich trifft, dann haben die Jungs von Trainer Sven Ingendorn gute Chancen das gesetzte Ziel zu erreichen. 

 Im Abstiegskampf der Kreisliga A ist noch die Hälfte aller Teams involviert. Auch einige Vereine aus dem Erkelenzer Land müssen noch zittern.
Im Abstiegskampf der Kreisliga A ist noch die Hälfte aller Teams involviert. Auch einige Vereine aus dem Erkelenzer Land müssen noch zittern. Foto: Nipko
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10. Platz Germania Kückhoven (37 Punkte): Zweimal muss die Elf von Trainer Dirk Valley noch gegen Konkurrenten im Abstiegskampf antreten. Nach dem Heimspiel gegen Ratheim, geht die Fahrt zu Sparta Gerderath. Die letzten beiden Begegnungen der Saison gehen gegen den abgestiegenen SV Waldfeucht/Bocket, und abschließend gegen den FC Randerath/Porselen, für den es sportlich um nichts mehr geht, ihn dadurch allerdings unberechenbar macht. 

11. Platz SV Niersquelle Kuckum (36 Punkte): Eigentlich sah es lange Zeit nicht so aus, als würden sich die Niers-Kicker ernsthaft mit dem Abstieg beschäftigen müssen. Doch eine lange sieglose Phase ließ die Elf vom Trainer-Duo Christoph Scheufen und Christian Schmitz doch noch abrutschen. In Millich, beim SV Golkrath, beim SV Scherpenseel-Grotenrath und zum Abschluss gegen die SVG Birgden sollte das Ziel, in der Liga zu bleiben, aber machbar sein.

13. Sparta Gerderath (32 Punkte): Von allen Mitkonkurrenten hat die Sparta den Vorteil, noch eine Partie weniger ausgetragen zu haben, die nach Scherpenseel führt. Anschließend müssen die Grün-Weißen zum FC Wanderlust Süsterseel, zu Hause gegen Kückhoven, bei Germania Hilfarth und gegen den SC Selfkant ran. Spannend wird, wie die Situation vor den letzten beiden Spieltagen aussehen wird, denn eventuell geht es für den jeweiligen Gegner dann um nichts mehr.

15. Germania Hilfarth (26 Punkte): Bereits zehn Punkte fehlen der Germania bis zum rettenden elften Platz, den aktuell der SV Kuckum belegt. Da müssten die Hilfarther in einer unter dem Strich enttäuschenden Saison schon einen perfekten Abschluss hinlegen. Eigentlich wollte man an der Rur zumindest im oberen Tabellendrittel mitspielen, nun droht der Abstieg in die Kreisliga B. Am letzten Spieltag geht es gegen den SV Waldfeucht/Bocket. Ob die Germanen dann gegen den Absteiger überhaupt noch Punkte brauchen, oder schon gescheitert sind, muss sich zeigen. Vorher geht es zumindest in drei Partie gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt: zu Hause gegen den SV Breberen, beim VfJ Ratheim und gegen Sparta Gerderath.

Es ist also alles gedeckt für ein packendes Saisonfinale. Von allen abstiegsbedrohten Teams aus dem Erkelenzer Land wird die Aufgabe für Germania Hilfarth wohl am schwierigsten