Auf Kunstrasen Teutonia testet am Freitag gegen den KFC Uerdingen

St. Tönis · David gegen Goliath, dann noch ein Lokalderby – reizvoll ist die Partie allemal. Und es gibt ein halbes Dutzend neuer Spieler zu sehen. All das dürfte die Fans sicherlich anlocken. Allerdings können nur 150 dabei sein.

 Markus Hagedorn (links) im Sommer bei der Präsentation von Samed Yesil.

Markus Hagedorn (links) im Sommer bei der Präsentation von Samed Yesil.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Eigentlich kommt das Testspiel für Teutonia St. Tönis etwas zu früh, denn in der Fußball-Oberliga wird die Meisterschaft erst am 20. Februar fortgesetzt. Doch die Gastgeber nutzen die Begegnung gegen den Regionalligisten KFC Uerdingen (Freitag, 19.30 Uhr), um Spieler zu testen. „Wir werden fünf, sechs Gastspielereinsetzen“, sagt Markus Hagedorn, der Vorsitzende der Fußball-Abteilung. Um wen es sich alles handelt, wollte er noch nicht verraten, aber auf jeden Fall dürften darunter drei Südkoreaner, die in den bisherigen zwei Trainingseinheiten bereits am Ball waren. Sie kommen von dem Verein, von dem auch Yoo Ji Ha kam, der in St. Tönis gut einschlug und jetzt bereits eine Klasse höher beim SV Straelen auf Torejagd geht.

Ein alter Bekannter wird aber auch wieder für Teutonia auflaufen: Kai König. Der 29-Jährige wollte nur noch in der Zweiten spielen, hat seinen Rückzug nun aber auf Wunsch des Vereins revidiert und wird der Abwehr wieder mehr Stabilität verleihen.

Wenn Neue kommen, müssen andere gehen. „Zwei Spieler haben wir bereits im November verabschiedet und es kann sein, dass noch zwei weitere gehen“, sagt Hagedorn, der die Namen nicht nennen möchte, nur so viel: „Wir sind in Gesprächen. Bei einem sind es aber ausschließlich private Gründe.“ Aus dem Mannschaftskreis ist zu hören, dass Kevin Breuer und Daniel Neustädter die Kandidaten sein könnten.

Solch ein Testspiel hat eigentlich neben dem sportlichen, auch immer einen wirtschaftlichen Aspekt. Doch da die Partie auf dem Kunstrasen ausgetragen wird, können nur 150 Zuschauer dabei sein. „Wir wussten vorher, dass ein Spiel auf dem Rasen zu der Jahreszeit kaum möglich sein wird“, sagt Hagedorn. „Wir dürfen nicht alles aus monetäre Sicht sehen. Es ist immer gut, gegen einen renommierten Gegner zu spielen.“