Lokalsport: Schwächelnde Teutonia gastiert beim Spitzenreiter

Lokalsport : Schwächelnde Teutonia gastiert beim Spitzenreiter

Fußball: Kann Willich gegen den VfB Uerdingen nachlegen? Tönisberg erwartet Wundertüte Wachtendonk-Wankum.

Wie geht es bei der DJK Teutonia St. Tönis weiter? Diese Charakterfrage wird eine weitere Beantwortung finden, wenn am Sonntag die Partie beim Spitzenreiter ASV Süchteln abgepfiffen wird. Aktuell spricht wenig für eine Trendwende, denn seit der Weggang von Trainer Ronny Kockel bekannt wurde, die mit der Niederlage im Verfolgerduell in Tönisberg einher ging, ist Teutonia ohne Sieg. Seit dem stehen zwei Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche. Den letzten "Dreier" gab es übrigens am 11. März in Mönchengladbach. Gastgeber Süchteln agiert oft auch nicht souverän, wie es der Tabellenplatz eigentlich vermuten lassen würde. Aber er gewinnt, was auch für eine gewisse Qualität spricht. Trainer beim ASV, der letztmalig zum Rückrundenauftakt beim punktgleichen Verfolger Giesenkirchen verlor, ist der frühere Hülser Verbandsligaspieler Heinrich Losing. Noch in der Lage, ins Aufstiegsgeschäft zurückzukehren, ist bei sieben Zählern Rückstand der VfL Tönisberg, denn die Saison ist nämlich noch lang. Da kann noch einiges passieren, zumal die restlichen neun Begegnungen noch absolviert werden müssen. Natürlich sind die Rot-Weißen deshalb absolut zum Siegen verdammt. Und in jüngster Vergangenheit konnten sie mit dem Druck auch gut umgehen. Mit dem TSV Wachtendonk-Wankum kommt nun ein Kontrahent, der im Sommer sogar als Mitaufstiegsaspirant ins Rennen gegangen ist, zuletzt aber eher einer Wundertüte glich, weil es unerklärliche Leistungsschwankungen gab. Die Hausherren rechnen wieder mit Pascal Regnery. Eventuell auch mit Benjamin Dolle, der wieder ins Training eingestiegen ist. Fehlen wird weiter der verletzte Daniel Lingen und Urlauber Steffen Heythausen.

Aufsteiger SV Grefrath, wieder mit dem zuletzt fehlenden Schlussmann Dominik Tegethoff zwischen den Stangen, lebt aktuell noch von seiner optimalen Hinrunde. Und bei immer noch zwölf Punkten Vorsprung auf Platz 15 braucht sich noch niemand darüber Gedanken zu machen, wie es weitergeht. Dennoch wäre es auch nicht verkehrt, aus der Auseinandersetzung bei der Zweiten des 1. FC Mönchengladbach nicht gänzlich leer auszugehen. Dies ist auch die feste Absicht des VfL Willich, der nach dem unplanmäßigen Erfolg bei Teutonia St. Tönis nun VfB Uerdingen empfängt und dem nächsten Großen ein Bein stellen will. Dies muss personell dann aber ohne Halil Dost (Kreuzbandabriss), Kevin Kaminski (Bänderanriss) und Patrick Jokiel (fünfte Gelbe und in Urlaub) geschehen; dafür hat aber Jan Lethert seine Sperre abgebrummt. Nicht mehr zum Kader gehört der im Sommer aus Meerbusch gekommene Marvin Höffges. Die Rex-Auswahl hat zuletzt gezeigt, wie man nach einer desolaten ersten Hälfte noch bestens zurückkommen kann. Legt sie die Tugenden der zweiten Halbzeit vom Spiel gegen Tönisberg erneut an den Tag, ist im kommenden Duell alles drin. Außerdem wird wieder mit Stammtorwart Fabian Mertens gerechnet, der in jüngster Vergangenheit öfters von Sören Engelke ersetzt werden musste.

(RP)
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