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HSG Krefeld hält gegen den TuS Lübbecke nur 15 Minuten mit

Handball Zweite Liga : HSG Krefeld hält nur 15 Minuten mit

Obwohl der Handball-Zweitligist gegen den TuS Lübbecke mit 24:37 die höchste Saisonniederlage kassiert, unterstützt der eigene Anhang das Team lautstark bis zum Schluss. Der neue Kreisläufer Paul Skopura trifft drei Mal.

Eigentlich wollte die HSG Krefeld im Heimspiel dem TuS Lübbecke in der Zweiten Handball-Bundesliga Paroli bieten, doch mit 24:37 setzte es die höchste Niederlage in dieser Saison. Trainer Felix Linden hatte seine Lehren aus dem zurückliegenden Spiel gezogen und Kreisläufer Josip Cutura in die Startformation gesetzt, der den mittleren Aufbauspieler des Gegners einschränken sollte. „In den ersten 15 Minuten haben wir das, was wir uns in der Trainingswoche erarbeitet und vorgenommen haben, auch gut umgesetzt. Dann bekommen wir ein paar Zeitstrafen und leisten uns technische Fehler, die eine so gute, individuell starke Mannschaft wie Lübbecke ausnutzt. Die sind ein so hohes Tempo gegangen, da haben wir irgendwann nichts mehr entgegen setzen können“, sagte Linden.

Aus einem Spielstand von 8:8 wurde bis zur Pause ein 12:18. Obwohl die zweite Hälfte mit zwei Toren von Henrik Schiffmann zum 14:18 gut für die Eagles begann, änderte sich auch hier nicht mehr viel. Ohne groß zu glänzen, setzten sich die Gäste weiter ab und fuhren entsprechend den Sieg locker ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit ein oder zwei Würfe zu früh gemacht, das Abwehrspiel von Lübbecke ist dann auch noch immer besser geworden. Dann kam die Phase, wo das Spiel schon vorzeitig entschieden war“, sagte HSG-Kapitän Tim Gentges, der mit fünf Treffern erfolgreichster Krefelder war. Der angesprochene Zeitpunkt war die 45. Minute, in der die Neuzugänge Sven Eberlein und Paul Skopura fortan vermehrt Einsätze bekamen. Fünf Minuten vor dem Ende präsentierte sich dann auch Paul Dreyer im Tor erstmals den heimischen Fans. „Es dürfte uns etwas positiv stimmen, dass unsere beiden Pauls ihre Aufgaben richtig gut gemacht haben. Paul Skopura macht am Kreis drei saubere Tore und bewegt sich dort sehr gut, Paul Dreyer hält drei Bälle. Auch Sven hat engagiert geackert und gearbeitet. Die Würfe, die er genommen hat, waren nicht falsch. Die Belohnung dafür wird irgendwann noch kommen“, sagte Gentges weiter, der für die Fans ein besonderes Lob parat hatte: „Ich muss im Namen der Mannschaft einfach mal Danke sagen, dass die Leute immer noch in die Halle kommen und uns unterstützen. Auch wenn wir haushoch zurückliegen, kommt das bei uns an. Das ist nicht selbstverständlich.“

HSG: Stammer, Dreyer, Toth – Schiffmann (4), Schöneseiffen (2/2), Cutura (2), Roosna (4), Vonnahme, Skorupa (3), Luciano, Gentges (5), Schulz, Ciupinski (2), Brüren (2), Eberlein