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KEV- Schüler peilen die Endrunde an

Eishockey : KEV- Schüler peilen die Endrunde an

Für die Mannschaft von Trainer Reemt Pyka beginnt am Wochenende die Qualifikationsrunde um die Teilnahme am Turnier um die Deutsche Meisterschaft. Die Außenseiterrolle bekommt den Schwarz-Gelben gut.

Die U17 des KEV 81 spielt ab dem kommenden Wochenende in einer sogenannten Meisterrunde um den Einzug in das Endturnier um die Deutsche Schülermeisterschaft im Eishockey. Die vom ehemaligen Pinguine-Profi und langjährigem Co-Trainer der Pinguine Reemt Pyka trainierte Mannschaft qualifizierte sich im Januar durch zwei Siege in Wolfsburg etwas überraschend für die Meisterrunde. „Das war vor der Saison so nicht zu erwarten, macht uns aber natürlich mächtig stolz“, sagte der 2. Vorsitzende und Finanzvorstand des KEV 81 Udo Laue nach der Rückkehr aus Wolfsburg.

Die Auswahl von Trainer Pyka belegte in der Division 1 der Schülerbundesliga Gruppe Nord nach 28 Spielen einen guten dritten Platz. Dabei sammelten die jungen Krefelder 58 Punkte ein und landeten acht Zähler vor dem Lokalrivalen Düsseldorfer EG. Zweiter wurde Berlin mit 61 Zählern und Platz eins belegten die Kölner Junghaie mit 70 Zählern. In der Südgruppe der Division 1 landete Mannheim mit 71 Zählern auf Platz eins vor Landshut mit 55 Punkten und Ingolstadt mit 51 Punkten. Diese sechs Mannschaften spielen in der Meisterrunde vier Teilnehmer für das Endturnier (Ort ist noch offen) aus.

Der KEV trifft zunächst zweimal auf die Kölner Junghaie. Die Bilanz gegen die Domstädter in der Hauptrunde ist mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ausgeglichen. Danach stehen zwei Heimspiele gegen Landshut an, bevor es nach Mannheim und eine Woche später nach Berlin geht. Gegen den Hauptstadtclub ist die Bilanz der Krefelder in dieser Saison mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ausgeglichen. An den letzten beiden Spieltagen ist der ERC Ingolstadt gleich zweimal in Krefeld zu Gast.

Während Berlin und Krefeld erst am kommenden Wochenende ins Geschehen eingreifen, haben die anderen vier Mannschaften bereits gespielt. Topfavorit Mannheim ließ gegen Ingolstadt nichts anbrennen und gewann beide Spiele. Die Kölner Junghaie mussten sich im Auftaktspiel dem Südzweiten Landshut mit 2:5 geschlagen geben, revanchierten sich aber einen Tag später mit einem 8:3 Erfolg. Der KEV geht als Außenseiter, aber auch mit viel Selbstvertrauen in die Runde: „Mannheim ist das Maß aller Dinge, aber der Heimvorteil in den Spielen gegen Landshut und Ingolstadt könnte für uns ein kleiner Vorteil sein“, sagte Trainer Pyka im Gespräch mit der RP. Zählen kann der 51-Jährige, der in der höchsten deutschen Spielklasse 659 Spiele absolvierte und dabei 120 Tore erzielte, auf zwei starke Torhüter. Leon Jessler landete mit einem Gegentorschnitt von 2,88 auf Platz fünf der Torhüterwertung in der Schülerbundesliga und seine Konkurrentin Tatjana Pfeiffer mit einem Schnitt von 3,29 auf Platz sieben. Wenn seine beiden Top-Scorer Luca Hauf und Dorian Kielbasa auch in der Meisterrunde so treffsicher sind, wie in der Hauptrunde, dann kann es vielleicht tatsächlich mit der Teilnahme am Endturnier um die deutsche Schülermeisterschaft klappen. Immerhin erzielte U17-Nationalspieler Hauf, der erst am Sonntag von einem Turnier mit der Nationalmannschaft aus Füssen zurückkehrte, in 28 Spielen 40 Tore und gab ebenso viele Torvorlagen. Sein Sturmkollege Kielbasa brachte es auf 27 Einschüsse und 47 Torbeteiligungen.