Volleyball: Mit bewährtem Team gegen neue Gegner

Volleyball : Mit bewährtem Team gegen neue Gegner

Verbandsliga: SV Bedburg-Hau - SV Neptun Aachen (Donnerstag, 20.30 Uhr).

Eher als die anderen Teams der Liga, die erst am Wochenende in die neue Volleyball-Saison einsteigen, schicken die Verbandsliga-Männer der SV Bedburg-Hau als Gastgeber und die Sechs von SV Neptun Aachen die ersten Aufschläge übers Netz. Auf den vorgezogenen Spieltermin am Donnerstag um 20.30 Uhr in der Sporthalle an der Antoniterstraße einigte man sich auf Wunsch des Gegners.

Mit dem SV Neptun trifft Gastgeber Hau in der Saisonpremiere gleich auf einen Gegner, der in der gegenüber der vorigen Spielzeit neu zusammengesetzten Verbandsliga-Gruppe mit zu den Anwärtern auf eine vordere Platzierung gezählt werden darf. Aachen beendete die vergangene Saison als Dritter in seiner Staffel, geht nun also mit einer klar besseren Vornote als Gastgeber Hau in die Saisonpremiere. Bekanntlich konnte sich die die SVB-Sechs den Verbandsliga-Verbleib erst in der Relegation mit einem hart erkämpfen 3:2-Sieg über den TuS 08 Lintorf sichern.

Zusammen mit den Landesliga-Meister Osterather TV und Dürener TV III ist Lintorf nun trotz seiner Relegationspleite gegen Hau als Nachrücker aufgestiegen. Weitere neue Konkurrenten der SVB-Sechs sind neben den alten Bekannten SG FSD/RTV Duisburg und ART Düsseldorf II der Würselener SV und AVC 93 Köln. Letztere Zwei sind neue Gegner, auf die das Team von der Antoniterstraße in länger zurückliegenden Spielzeiten traf.

„Unsere neu zusammengesetzte Verbandsliga scheint mir ausgeglichener besetzt zu sein. Moers und Verberg haben sich als Meister und Vizemeister in Richtung Oberliga verabschiedet und von dort ist kein Absteiger gekommen. Die Neulinge Osterath, Düren und Lintorf müssen Verbandsliga-Qualität noch nachweisen,“ urteilt Haus Angreifer Stephan Reinders, für den Kreisrivale Kevelaerer SV Kandidat für einen vorderen Platz ist. Derart hohe Ziele sind bei Hau nicht im Fokus. Zuvorderst gilt es, einen besseren Start hin zu legen als noch vorige Saison, die mit fünf Niederlagen in Serie begann. Dieses Vorhaben geht die SVB-Sechs, abgesehen vom Abschied des langjährigen Liberos David Reetz, mit folgenden Kader an:

Zuspiel: Niklas Groß, Diagonal: Stephan Reinders, Mittelblock: Christoph „Katze“ Bours, Holger Wilke, Jan Ulrich, Alexander Pötzsch, Außenangriff: Felix Ruland, Thomas Holtermann, Libero: Kevin Ebben

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