SV Vorst nach Sieg im Gipfeltreffen vor dem Aufstieg

Fußball-Kreisliga A : SV Vorst nach Sieg im Gipfeltreffen vor dem Aufstieg

Fußball-Kreisliga A: Kai Baumeister, Leonard Severin Hinskes und Yasin Tastemürlü machen mit ihren Toren das 3:1 gegen Verfolger VfL Willich perfekt.

Vier Spieltage vor Saisonende ist dem SV Vorst der Aufstieg aus der Kreisliga A kaum noch zu nehmen. Gestern Abend gewann der Tabellenführer im wegen des Schützenfestes vorgezogenen Spitzenspiel gegen einen enttäuschenden VfL Willich mit 3:1 (2:0). Bei zwei Aufsteigern ist der Vorsprung auf den Dritten Kaldenkirchen auf acht Zähler angewachsen ist. Den Willichern dagegen, deren Teffer zum zwischenzeitlichen 1:2 von Mike Schulze erzielt wurde (Handelfmeter), sitzen die Grenzler, sollten sie ihr Heimspiel gegen Hellas gewinnen, bei dann nur noch einem Zähler Vorsprung, dicht im Nacken.

Heute um 17 Uhr geht der Spieltag mit der Partie der Mittelfeldteams von Fischeln II und Bockum weiter. Bei der Entwicklung ganz unten könnten 40 Punkte, wie sie das im Abwärtstrend befindliche Suski-Team auf dem Konto hat, zum Klassenverbleib noch nicht ganz reichen. Auf 39 Zähler brachte es bisher die Zweite von Union Nettetal, die am Sonntag um 12.30 Uhr den stärker gewordenen SC Waldniel erwartet, der sich mit einem schönen Zwischenspurt hinten aus dem Staub gemacht hat. Auch Viktoria Anrath hat 39 Punkte auf der Habenseite. Und wenn es gegen den Vorletzten Bracht, für den jede weitere Begegnung ohne Dreier der nächste Schritt in Richtung die B-Klasse wäre, den 12. Saisonerfolg geben würde, könnten alle Planungen für die Spielzeit 2019/2010 in Angriff genommen werden.
Nicht gut aus sieht es im Keller für den Hülser SV. Der hat den SC Schiefbahn zu Gast und Trainer Andre Wienes, der wie Cotrainer Thomas Butzen klassenunabhängig bei den Hülsern weiter das Sagen haben wird, meint: „Wir benötigen noch ein paar Siege und müssen jetzt punkten. Ich rechne mir auch was aus, zumal wir schon das Hinspiel für uns entscheiden konnten.“ Die Gäste haben zuletzt dokumentiert, dass sie trotz großer personeller Probleme und der Tatsache, dass für sie die Saison praktisch gelaufen ist, nicht gewillt sind, was zu verschenken. Das Spiel der Spiele in Sachen Abstiegskampf steigt in Linn, wenn der dortige SV, genau einen Zähler über dem Strich, sprich Relegationsplatz, den dort platzierten Nachbarn OSV Meerbusch empfängt: beide trennen genau ein Punkt. „Der OSV hat einen Lauf. Aber wir werden den beenden. Und egal, ob wir auf Asche oder Rasen spielen, der Platz wird brennen“, ist sich Coach Sascha Hein überzeugt. Ähnlich wie in Bracht ist die Situation in Gellep. Wird auch bei Amern II der kürzere gezogen, schrumpfen die Hoffnungen auf den Klassenerhalt beträchtlich.
Schützenhilfe für Vorst und Willich kann der FC Hellas Krefeld leisten, wenn er in der Begegnung beim Dritten TSV Kaldenkirchen nicht gänzlich leer ausgeht. Anpfiff ist am Sonntag erst um 16 Uhr. „Ich bin noch vier Spiele Trainer bei Hellas. Wir sind zwar nur Außenseiter, aber ich will mich positiv verabschieden, zumal wir keinen Druck mehr haben und jeder Zähler, der noch geholt wird, eine Art Bonus ist“, stellt Trainer Sebastian Steinhauer klar. Fehlen wird einzig nur der verletzte Marcel Heinemann.

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