Willich erwartet Kaldenkirchen zum Verfolgerduell der Kreisliga A

Sieger winkt Platz zwei in Kreisliga A : VfL Willich erwartet TSV Kaldenkirchen zum Verfolgerduell

Durch einen Sieg kann sich die Theißen-Auswahl in der Fußball-Kreisliga A auf den zweiten Aufstiegsplatz vorschieben.

Bei drei Zählern Vorsprung und der um 22 Treffer besseren Tordifferenz ist vor dem letzten Spieltag der Hinrunde die Herbstmeisterschaft für den SV Vorst so gut wie eingetütet. Und der Vorsprung der Fischbach-Auswahl, die das spielfreie Wochenende zu einem Testspiel gegen Nachbar Teutonia St. Tönis nutzte und ein respektabeles 1:1 erzielte, wird sich noch vergrößern, wenn sie die Aufgabe, bei der es keine personellen Probleme gibt, beim OSV Meerbusch meistert. Vergrößern deshalb, weil der auf Platz drei rangierende VfL Willich im Duell der Vorjahresabsteiger auf den einen Punkt vor im stehenden TSV Kaldenkirchen trifft. Und da ja bekanntlich die beiden Ersten aufsteigen, ist das Hauptaugenmerk eigentlich nur auf Platz drei zu richten.

„Bei uns sollten alle zuletzt kranken oder angeschlagenen Spieler, bis auf den noch gesperrten Mike Schulze und den weiter verletzten Robin Linnemann, wieder an Bord sein“, sagt Willichs Trainer Andre Theißen. „Wenn wir, wie vor knapp fünf Wochen, die Leistung der ersten Halbzeit vom Vorst-Spiel über die gesamte Distanz wiederholen, bin ich optimistisch.“

Sein Kontrahent bei den Grenzler, Andre Küppers, sagt: „Wir sind bereit, auch wenn wir mit Dennis Datko, Pascal Gubala und Rene Schroers weiter drei wichtige Spieler ersetzen müssen. Dafür steht aber wieder Keeper Christian Leupers zur Verfügung, und unsere Nachwuchsspieler, die wir eigentlich so nach und nach einbauen wollten, haben sich, weil sie wegen der langen Verletztenliste öfters benötigt wurden, als angedacht, schon bestens bewährt.“ Weil sich TSV-Goalgetter Michael Goertz, der bereits 15 Mal eingenetzt hat, vor 14 Tagen seine fünfte gelbe Karte „abholte“, die aber keine Auswirkungen hat – in der Regel steht: dann einen Sonntag pausieren oder längsten zehn Tage gesperrt –, ist er dennoch dabei.

Bereits am Freitagabend wird die Partie der Tabellennachbarn SC Schiefbahn gegen FC Hellas Krefeld angepfiffen. Wer von ihnen vorne im Geschäft bleiben will, muss gewinnen. Ein Unentschieden etwa würde bei der aktuellen Konstellation keinem weiter helfen. Die Platzherren sorgen sich um den erkrankten Torjäger Ken Meyer, dessen Einsatz sich erst kurzfristig entscheiden wird. Er führt mit 18 Treffern, gemeinsam mit dem Vorster Dario Kezic, die Torjägerliste dieser Klasse an. Die Gäste müssen neben dem gesperrten Bongkirch Nchifor Mbuh weiter die verletzten Karol Kacprowicz, Hans Hoff und Marcel Heinemann ersetzen. Ein Lichtblick könnte es geben, wenn die Spielberechtigung für den vom Kreisligisten SV Westfalia Soest II an die Edelstahl-Kampfbahn gewechselten Francois Saoro rechtzeitig eintrifft.

Die Spiele im Amateurfußball werden im Dezember wieder um 14.15 Uhr angepfiffen. Nur wenn sich beide Clubs auf eine andere Anstoßzeit einigen, kann von dieser Regelung abgewichen werden.

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