Handball-Verbandsliga : TV Vorst zeigt sich nervenstark

Der Handball-Verbandsligist wahrt seine Chance auf den direkten Klassenverbleib.

(mcp) Die Turnerschaft Grefrath und die Reserve der Adler Königshof trennten sich in der Handball-Verbandsliga mit einem leistungsgerechten 26:26 (15:14)-Unentschieden. Ein Punkt, mit dem sich beide Teams angesichts zahlreicher personeller Probleme gut arrangierten. Insbesondere die Adler waren aufgrund vieler Ausfälle zum Improvisieren gezwungen. So half beispielsweise Routinier Maher Farhan aus und präsentierte sich treffsicher. Die Anfangsphase gehörte der Turnerschaft. Aus einer sicheren Abwehr heraus kamen die Gastgeber ins gewünschte Tempo und erspielten mit der ersten und zweiten Welle eine 9:5-Führung. Im Anschluss agierten die Gäste dann jedoch auf Augenhöhe, profitierten in vielen Situationen von ihrer reichhaltigen Erfahrung. Bis zum Schlusspfiff lieferten sich die Kontrahenten ein unterhaltsames und spannendes Match. „Die Punkteteilung geht absolut in Ordnung. Natürlich hätten wir gerne beide Zähler eingefahren, aber die Adler verfügen über eine sehr abgeklärte Mannschaft“, resümierte Grefraths Trainer Michael Küsters.

Der TV Vorst hat hingegen das erste von zwei Endspielen nervenstark gewonnen. Dank des hauchdünnen 24:23 (12:13)-Heimerfolges gegen Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen wahrten die Grün-Weißen die Chance auf den direkten Klassenerhalt. Über die gesamte Spielzeit legten die Gastgeber die geforderte Leidenschaft an den Tag, mit einer besseren Chancenverwertung hätten sie sich die dramatische Schlussphase, in der Andreas Bröxkes und Manuel Stelzhammer die Partie drehten, ersparen können. „Kompliment an die Mannschaft für diese tadellose kämpferische Leistung. Insbesondere die Kommunikation zwischen Abwehr und Torhüter war einwandfrei“, lobte Trainer Dominique Junkers.

Ein Sonderlob ihres Übungsleiters verdiente sich am Sonntag auch die Turnerschaft St. Tönis. Beim Tabellenzweiten TV Kapellen ging das Team von Zoran Cutura zwar leer aus, bot den Hausherren bei der 29:32 (13:12)-Niederlage mit einer stark ersatzgeschwächten Truppe jedoch beachtlich Paroli. „Toller Einsatz, tolle Moral. Leider bleibt uns das Verletzungspech treu. Daniel Heisig ist mit einem Verdacht auf Kreuzbandriss ausgeschieden“, bilanzierte Cutura.

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