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Kempen: Van der Bloemen und Schütz-Madré sollen Vize-Bürgermeister werden

Kempener Kommunalpolitik : Van der Bloemen und Schütz-Madré sollen Vize-Bürgermeister werden

In Kempen laufen die Gespräche um Posten und Personen. Auch der neue Zuschnitt von Ausschüssen wird diskutiert. Bis zum 3. November muss die Planung stehen.

Während die Personalie Hans-Peter van der Bloemen noch nicht offiziell bestätigt wird, ist dies beim Namen Monika Schütz-Madré inzwischen der Fall. Die Grünen-Politikerin, die mit Listenplatz eins bei der Kommunalwahl am 13. September wieder in den Stadtrat gewählt worden ist, soll nach dem Willen ihrer Partei zweite stellvertretende Bürgermeisterin werden. Als erster ehrenamtlicher Vertreter des neuen Bürgermeisters Christoph Dellmans (parteilos) ist CDU-Ratsherr van der Bloemen im Gespräch. Der beliebte Politiker aus St. Hubert ist bereits jetzt dritter Vize-Bürgermeister. Die beiden ersten Vize-Bürgermeister Otto Birkmann (CDU) und Irene Steeger (SPD) sind im neuen Stadtrat nicht mehr vertreten. Sie hatten als Altersgründen auf eine weitere Kandidatur verzichtet.

 Monika Schütz-Madré (Grüne) soll zweite Vize-Bürgermeisterin werden.
Monika Schütz-Madré (Grüne) soll zweite Vize-Bürgermeisterin werden. Foto: Grüne

Offen ist derzeit, ob die SPD, die durch das Wahlergebnis auf Platz drei der Ratsfraktionen hinter die Grünen gerückt ist, noch Anspruch auf einen Vize-Bürgermeisterposten hat. Offen ist auch, ob die CDU wieder einen dritten Vize-Bürgermeister nominieren wird.

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Nachdem sich die Fraktionsspitzen der Parteien gebildet haben, finden nun auch Gespräche um die Ausgestaltung der Ausschüsse und die Ausschussvorsitze statt. Festzustehen scheint, dass die Bereiche Umwelt und Klimaschutz in einem neuen eigenständigen Ausschuss zusammengefasst werden. Vom bisherigen Ausschuss für Umwelt, Planung und Klimaschutz bliebe der Bereich Planung. Denkbar wäre, ihn mit dem Bauausschuss zusammenzuführen. Die Grünen wünschen sich angesichts der großen Finanzprobleme, die auf die Stadt Kempen in den nächsten Jahren zukommen (Stichwort: Haushaltssicherung), einen eigenständigen Finanzausschuss mit dem Bereich städtische Liegenschaften. Der Hauptausschuss soll sich stärker mit Personalfragen beschäftigen. Dies soll sich dann auch im neuen Namen Haupt- und Personalausschuss niederschlagen. Der Denkmalausschuss, den die Sozialdemokraten unbedingt erhalten wollen, könnte Teil eines neuen Kulturausschusses werden. Dies hatte der Denkmalverein bereits als Option bezeichnet, sollte der eigenständige Denkmalausschuss tatsächlich aufgegeben werden. Schließlich zeichnet sich ein neuer Wirtschaftsausschuss – ohne Liegenschaften – mit den weiteren Schwerpunkten Tourismus, Stadtmarketing und Städtepartnerschaften ab.