Annemarie Falkowski gewinnt zwei Bronzemedaillen

Tischtennis : Bronze: Annemarie Falkowski verpasst haarscharf das Finale

Bei den Westdeutschen Tischtennis-Meisterschaften in Aachen präsentierte sich die Leistungsträgerin des TTC Geldern-Veert einmal mehr in glänzender Verfassung.

Zum ganz großen Wurf hat’s zwar am Ende nicht gereicht. Annemarie Falkowski schrammte ganz knapp am Finale um die Westdeutsche Tischtennis-Meisterschaft der Seniorinnen 65 vorbei. Doch unabhängig davon durfte die Leistungsträgerin des TTC Blau-Weiß Geldern-Veert mit ihrem Auftritt bei den überregionalen Titelkämpfen in Aachen vollauf zufrieden sein. „Mit etwas Glück wäre sicherlich noch mehr drin gewesen. Doch ich freue mich über die beiden Bronzemedaillen und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft“, sagte Falkowski.

Die erfahrene Geldernerin, die in ihrer langen Laufbahn häufig auch schon international für Aufsehen gesorgt hat, erwischte in ihrer Vorrunden-Gruppe einen Start nach Maß und unterstrich eindrucksvoll ihre Ambitionen auf eine Medaille. Ihren Kontrahentinnen Gerda Schmickler (TTC Bensberg, 13:11, 11:3, 11:4), Ingrid Müller (VfL Oldentrup, 11:6. 11:6, 11:8) und Monika Otto (11:8, 11:7, 12:10) zeigte Falkowski jeweils im Schnelldurchgang die Grenzen auf und gelangte ohne Satzverlust in die Runde der letzten Acht.

Auch im Viertelfinale wurde sie kaum gefordert. Nach dem souveränen 12:10, 11:5, 11:7 gegen Anne Stiewe vom TTC Frimmersdorf hatte die Geldernerin ihr Minimalziel schon erreicht und die Bronzemedaille in der Tasche. In der Vorschlussrunde traf Annemarie Falkowski auf ihre Dauerrivalin Gerda Kux-Sieberath von der DJK Holzbüttgen, mit der sie sich in der Vergangenheit schon so manch packenden Schlagabtausch geliefert hat. Auch diesmal war das Duell der beiden großen Damen des Tischtennissports vom Niederrhein nichts für schwache Nerven.

Nach einer 2:1-Führung (11:6, 6:11, 11:9) stand Falkowski schon mit einem Bein im Finale. Doch ihre Gegnerin hatte noch die passende Antwort auf Lager und zog mit 11:2, 11:8 ins Endspiel ein. Dort sicherte sich Kux-Sieberath mit einem weiteren Fünf-Satz-Erfolg gegen Kornelia Ruthenbeck vom TTC Steele auch den Titel.

Ihre zweite Bronzemedaille holte die Geldernerin im Mixed-Wettbewerb an der Seite von Paul Vohs von der Spielvereinigung Bürbach. Im Halbfinale war das Duo allerdings chancenlos und unterlag glatt mit 3:11, 3:11 und 5:11. Bei den Einzelmeisterschaften der Seniorinnen 65 mischte auch Cornelia de Witt vom SV Walbeck mit, musste aber in der Vorrunde die Segel streichen.