An der Niersuferpromenade in Wachtendonk ein buntes Kinder-Programm

Ferienangebot für Kinder in Wachtendonk : Der „Kindersommer“ ist ein Volltreffer

Die Gemeinde Wachtendonk macht mit seinem besonderen Sonntagsprojekt Ferienkindern ein tolles Spieleangebot. An der Niersuferpromenade sorgen viele Vereine und Einrichtungen für gute Unterhaltung.

Warum ist nicht immer Sonntag? Das könnten die Kinder aus Wachtendonk und Wankum zu Recht fragen. Denn sonntags locken in Wachtendonk die Rasenfläche am Friedensplatz und die Nier­s­uferpromenade. Jede Menge Spiele werden auf dem Rasen angeboten. Die teilnehmenden Kindergärten und Vereine entfalten mehrere Aktivitäten und bieten unter anderem Kuchen an. Vor allem ist auch für die Eltern und Großeltern ein Plätzchen in der Spieloase reserviert.

Bereits im dritten Jahr bietet die Gemeinde Wachtendonk diesen kostenfreien Sonntagsspaß namens „Kinder-Sommer-Wachtendonk,“ kurz KiSoWa, an. Vier Termine stehen auf dem Kalender, bei dem sich auch die örtlichen Vereine engagieren. Am vergangenen Sonntag fand KiSoWa zum zweiten Mal in diesem Jahr statt. Mit dabei waren auch die Mitarbeiterinnen des Wankumer Kinder- und Jugendtreffs, vom Wachtendonker Jura sowie Eltern aus den Kindertagesstätten.

„Die Erfahrungen sind sehr gut. Das Angebot ist passend und kommt an“, sagt Sabrina Küsters, Mitarbeiterin der Gemeinde. Dabei geht es um traditionelle Spiele wie Dosen- oder Ringewerfen und Sackhüpfen inklusive Kinderschminken. Auch die Maxiausgabe von „Mensch-ärge-dich-nicht“ macht bei den kleinen Gästen das Rennen. Ein Tisch bietet mehrere Kartons an, deren Inhalt die Kinder erfühlen müssen. Dinge wie Schwamm, Würfel, Zahnbürste oder Wollknäuel. Als Belohnung gibt es danach einen Gutschein für eine leckere Eiskugel.

„Cool“, meint Ella, die schon auf dem Weg zum nächsten Spiel ist. Sozialarbeiterin Jana Michels ist Ansprechpartnerin für die kreative Ecke mit Basteleinheiten. Magnete können dort gestaltet werden. „Wir haben ein wirkliches schönes Programm für die Ferienkinder. Kindergarten- und Schulkinder spielen zusammen“, sagt Jana Michels, die auch für den Bereich der präventiven Jugendarbeit zuständig ist. „Bei uns basteln Eltern oder Großeltern mit den Kindern zusammen“, erläutert sie das Angebot für Groß und Klein. Maria Luise Wüstenberg übt sich im Balancieren und will auch die anderen Spiele noch ausprobieren. Der Sonntag ist so ganz nach ihrem Geschmack. „Wir kennen KiSoWa schon vom letzten Jahr. Ein wirklich tolles Angebot“, sagt Mutter Britta. „Vor allem trifft sie in den Ferien Kinder aus ihrem Kindergarten wieder.“

Nach so vielen Bewegungsspielen, Basteleinheiten und Hüpfen auf der großen Hüpfburg kommt der kleine Hunger. Bei den „Niers Runners“ gibt es Bratwurst sowie kühlende Getränke. Auch manche Fahrradgruppe macht Halt an der Nierspromenade, versorgt sich und beobachtet das muntere Treiben der Kinder am Sonntag.

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