Kalender 2018 - sexy, lustig, schön

Kalender 2018 - sexy, lustig, schön (Foto: ddp, ddp)
Kalender

Ein Kalender dient dazu, einen Wochentag mit einem Datum zu versehen. Heute hat sich der gregorianische Kalender durchgesetzt. Auf einem ewigen Kalender können Schaltjahre leicht nachvollzogen werden. Bereits den Menschen der Steinzeit war es ein Bedürfnis, wiederkehrende Ereignisse genau zu bestimmen. Dazu waren astronomische Beobachtungen geeignet; der Gang von Sonne und Mond bestimmte das Leben.

Mit den Bestrebungen einem Tag ein Datum zuzuweisen tauchten erste Probleme auf. Die Systeme von Stonehenge und den mittelamerikanischen Hochkulturen hatten Schwierigkeiten, etwa bei Schaltjahren oder einfach bei der Übermittlung der Daten.

In manchen Religionen ist es notwendig, einen Monatsanfang genau zu bestimmen, beispielsweise im Judentum oder dem Islam. Im Christentum ist das Osterdatum von besonderem Interesse. Zudem wurden Kalender, die auf astronomischen Beobachtungen basieren, damals nicht vorausberechnet, sondern täglich bestimmt.

Durch lange Wege in der Übermittlung fanden religiöse Feste, nach denen sich auch die Landwirtschaft richtete, zu verschiedenen Zeitpunkten statt. Manche Probleme konnte erst ab dem 16. Jahrhundert der gregorianische Kalender lösen. Andererseits ermöglicht etwa der Maya-Kalender Vorausbestimmungen eines Datums bis in weite Zukunft und weist damit Charakteristika eines ewigen Kalenders auf.

Julianischer Kalender lief stark nach

Zu Zeiten der Regentschaft Julius Cäsars wurde der nach ihm benannte julianische Kalender eingeführt. Dieser kannte bereits Schaltjahre und einen kurzen Februar, wie er auch im gregorianischen Kalender vorkommt. Die Kenntnisse zur Erstellung des Kalenders stammen wohl aus Ägypten, das Cäsar anlässlich der Kalenderberechnung besucht hat.

Weiterhin hat der so entstandene Kalender einen Nachteil: die direkte Übereinstimmung mit dem Sonnenjahr konnte nicht erreicht werden, so dass der Kalender zunehmend nachläuft. Der julianische Kalender ist geringfügig kürzer als das Sonnenjahr.

Gregorianischer Kalender erzielt große Annäherung an das Sonnenjahr

Erst der gregorianische Kalender konnte durch komplexere Schaltregeln die Problematik beseitigen, indem zwar alle vier Jahre ein Schaltjahr erfolgt, bei vollen Jahrhunderten aber nur dann, wenn sie durch 400 teilbar sind.

Die komplexeren Schaltregelungen ermöglichen eine genauere Annäherung an das Sonnenjahr, die Abweichung beträgt nur noch elf Sekunden in vier Jahren. Die nächste Änderung des Kalendersystems wird damit erst in tausenden Jahren fällig, da sich die Sekunden dann auf Tage addiert haben werden.

In jedem Jahr gibt es zahllose Kalender. Hier finden Sie ein Überblick über die besten Kalender.

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