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In Wachtendonk fand das Unternehmerfrühstück statt.

Unternehmerfrühstück : Wachtendonk – Perle des Niederrheins

Zwei Stunden dauerte das Unternehmerfrühstück in der Niersgemeinde.

Für Franz-Josef Delbeck, den Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung in Wachtendonk, stand fest: Seit man das Unternehmerfrühstück mit der Kreis-Wirtschaftsförderung in örtlichen Unternehmen durchführt, sind die Besucherzahlen deutlich höher. Etwa 40 Gäste zählte man diesmal im Hause „Zeitnah“, einem Dienstleister, der nach Aussage von James Boog-Whiteside für Veranstaltungswesen steht, für Messebau, für Roadshows, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. „Uns gibt es seit sechs Jahren, seit 18 Monaten sind wir nun in Wachtendonk, weil wir hier Möglichkeiten bekommen haben, die uns anderswo nicht geboten wurden“, sagte Geschäftsführungskollegin Doris Saberniak, nachdem sie ihre Freude über diese Art von Veranstaltung in ihrem Haus zum Ausdruck gebracht hatte.

Exakt zwei Stunden dauerte das Unternehmerfrühstück in Wachtendonk, bei dem diesmal Bürgermeister Hans-Josef Aengenendt wegen Krankheit nicht dabei sein konnte. Ungeachtet dessen fand die positive Leistungsbilanz für den Standort die Aufmerksamkeit der Gäste. Das Gewerbegebiet Müldersfeld hat nach Delbecks Ansicht „richtig Drive“ bekommen und steht vor der neuerlichen Erweiterung. Und bei so viel Gutem vom Berufskollegen stimmte auch Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers sein Loblied auf den Standort an. Wachtendonk sei „eine besondere Perle des Niederrheins“, sagte er. Die Zahl der Beschäftigten sei auch im vergangenen Jahr wieder gestiegen, und zwar um 91 auf 1800. Mehr als 24.000 Übernachtungen habe man in Düsseldorf für Wachtendonk gezählt, elf Ferienwohnungen und zwei Reisemobilstellplätze seinen Nachweis für die touristische Orientierung des Standortes. Wachtendonk sei jede Tour wert, ob mit dem Reisemobil, dem Fahrrad oder als Akteur beim Paddeln auf der Niers.

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Dieser Wertschätzung sei unlängst auch eine breite Berichterstattung im Magazin „Mein Rheinland“ entsprungen, in deren Rahmen ein schreibender Reisemobilist die „malerische Kulisse des Festungsstädtchens“ beschrieb. Kuypers gratulierte abschließend Ex-Bürgermeister Udo Rosenkranz zu seiner Zeit als Werbering-Chef und wünschte dessen Nachfolger Robert Kribus eine gute Zeit. Man könne das Wirken der Werberinge nicht hoch genug einschätzen, sagte er.

Hauptreferent Frank Wöbbeking ließ mit seinem 60-minütigen Fachvortrag keinen Zweifel an seinen Qualitäten. Von seinem ersten Foto als „Digital Immigrant“, als digitaler Einwanderer an einer kleinen Reiseschreibmaschine für die Tageszeitung „Hannoversche Allgemeine“ arbeitend, bis hinein in die aktuelle Szene der Blogger und Vlogger zog er seinen Spannungsbogen und ermutigte alle Gäste, sich den sozialen Medien zu widmen: „Man ist nie zu alt für Social Media“, meinte er. Auch seine 82-jährige Mutter mache ihre Bankgeschäfte übers Netz.