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Neustart für das Citymanagement in Emmerich

Emmerich : Ideen für die City: Neustart nach Corona

Neuer Schwung für die Innenstadt und den Handel muss her. Im Februar startete das Citymanagement Dann kam Corona. Jetzt gibt es den Neustart mit einem Stadtspaziergang am 23. Juni.

Emmerichs Innenstadt soll an Stärke gewinnen. Dafür legt die Stadt drei Dinge auf: eine personell und finanziell besser ausgestattete Wirtschaftsförderung, ein Sondervermögen mit mindestens zehn Millionen Euro und ein Citymanagement, das mit Geldern des Landes NRW eingekauft worden ist.

Dieses City-Management stand im Februar an einem Abend im PAN im Mittelpunkt. Das Unternehmen „Stadt+Handel“ aus Dortmund hatte den Zuschlag für Emmerich bekommen und stellte sich und seinen Blick auf Emmerich vor. Die Firma kennt Emmerich bereits. Vor zwei Jahren erarbeitete sie für die Stadt das Einzelhandelskonzept. Jens Nußbaum war es damals, der Daten und Erkenntnisse der Politik vortrug.

Im Februar tat er das erneut. Nur dieses Mal unter der Überschrift Citymanangement. Die Stadt Emmerich hat für die Dortmunder an der Steinstraße bereits ein Büro angemietet. Es befindet sich neben dem Eingang vom Restaurant „Vitas“. Dort war früher mal der CD-Laden „Jupiter“.

Dort wird bald auch Lena Börsting sitzen. Sie hat für Emmerich das Citymanagement übernommen.

Sichtbar wird das bei einem „Stadtspaziergang“ am 23. Juni (siehe Box). Er ist Teil verschiedener Maßnahmen, die das Dortmunder Büro umsetzen will. Wichtig dabei ist immer, dass die Emmericher, die sich für das Thema interessieren und die es betrifft, einbezogen werden.

Emmerichs Wirtschaftsförderin Sara Kreipe sagt, dass Börsting in den vergangenen Wochen mit Experten gesprochen und mit den Emmerichern per Telefon und Mail Kontakt gehalten habe. „Sie war auch bei unseren Gesprächen mit den Gastwirten dabei.“

Das ist wichtig, weil das Management nicht nur auf den Handel schaut. Gastronomie ist wichtig, die Aufenthaltsqualität muss stimmen. Ideen sind gefragt.

Die Vorbereitungen im Büro daheim, die Börsting getroffen hat, sind wichtig, weil die Ziele hoch gesteckt sind. Das Citymanagement wird sich zunächst auf einige Immobilien in der Stadt konzentrieren, von denen eine Signalwirkung ausgeht, hieß es im Februar. Sie zu verbessern und „in Wert zu stellen“, ist ein wichtiger Punkt. Ist eine solche Immobilie wieder attraktiv, ist es möglich, dass das Umfeld mitzieht. Dazu muss mit den Eigentümern gesprochen werden.

Die Fördermittel des Landes für das Citymanagement in Emmerich gibt es für drei Jahre. Zweieinhalb Jahre wird Börsting noch in Emmerich vor Ort arbeiten können. „Mitte 2022 laufen die Fördermittel aus“, sagt Kreipe.

Wann die Citymanagerin ihr Büro an der Steinstraße beziehen kann, ist noch nicht klar. Im Schaufenster will die Wirtschaftsförderung aber schon mal mit Plakaten und Zeichnungen klar machen, was in diesem Büro geschehen soll.