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„Keramik-Scheune“ in Rees-Bienen öffnet am Montag mit kleinerer Verkaufsfläche

Handel : „Keramik-Scheune“ darf ab Montag wieder öffnen

Von der 800-Quadratmeter-Grenze sind in Emmerich und Rees kaum Geschäfte betroffen. Eine Ausnahme ist die „Keramik-Scheune“. Sie hat ihre Verkaufsfläche verkleinert, um öffnen zu dürfen.

Seit Montag gelten auch in Emmerich und Rees die Lockerungen für den Handel. Zeigten sich die Kunden zu Wochenbeginn noch eher verhalten, sind die Innenstädte mittlerweile jetzt stärker gefüllt.

Von Normalität lässt sich dabei aber noch lange nicht sprechen. „Aus meinen Gesprächen mit einigen Händlern weiß ich, dass viele Kunden jetzt auch in die Geschäfte gekommen sind, um den lokalen Handel vor Ort zu unterstützen. Die Umsätze wie sie vor der Corona-Krise erzielt wurden, gibt es momentan aber leider noch nicht“, sagte Emmerichs Wirtschaftsfördererin Sarah Kreipe am Freitag der RP.

In Emmerich und Rees dürfen seit Montag so gut wie alle Geschäfte wieder öffnen. Wie viele Kunden in die Läden dürfen, hängt von der Größe des Geschäfts ab. Zugelassen ist eine Person auf zehn Quadratmetern.

Ausgenommen sind von dieser Regelung jedoch nach wie vor Gastronomiebetriebe, Friseure, Fitness- und Nagelstudios sowie Wellness-Salons. Geschäfte die größer als 800 Quadratmeter sind, und laut Vorschrift deshalb ebenfalls nicht öffnen durften, gibt es in beiden Städten so gut wie nicht. Eine der Ausnahmen ist die „Keramik-Scheune“ in Rees-Bienen.

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Das Geschäft an der Cobrinkstraße bietet auf großer Fläche Deko- und Trendartikel an und hat einen großen Kundenkreis, der bis ins Ruhrgebiet reicht. Bisher war es aufgrund seiner Größe geschlossen. Am kommenden Montag darf es wieder öffnen, nachdem die Filiale jetzt gemäß der Corona-Schutzverordnung umgebaut wurde.

Durch die Abtrennung der Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter werden allerdings viele Artikel nicht erhältlich sein, die man sonst dort kaufen kann. Im Wesentlichen beschränkt sich das Angebot auf den Garten- und Outdoor-Bereich, wie das Geschäft auf seiner Facebook-Seite mitteilt. Außerdem dürfen nur 50 Kunden gleichzeitig in den Laden, es gilt zudem Einkaufswagen-Pflicht. Das Geschäft rät seinen Kunden dazu, Artikel online zu bestellen, und sie dann vor Ort abzuholen.

(Markus Balser)