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Am 1. Mai beginnen Arbeiten auf der Zugstrecke zwischen Oberhausen und Emmerich

Dinslaken besonders betroffen : Bahnstrecke wegen Bauarbeiten zehn Tage gesperrt

Die Bahn führt vom 1. bis 10. Mai umfangreiche Bohrungen, Kabelverlegungen und Kampfsondierungen zwischen Emmerich und Oberhausen durch. Dinslaken und Voerde sind besonders betroffen.

(RP) Die Deutsche Bahn bündelt umfangreiche Baumaßnahmen auf der Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen. Für den durchgehenden dreigleisigen Ausbau der Strecke baut die DB in verschiedenen Teilabschnitten auf der Strecke insgesamt sieben Gleisquerungen, verlegt 5,5 Kilometer Kabel und führt rund 120 Bohrungen zur Kampfmittelsondierung durch. Die komplexen Maßnahmen werden in der zehntägigen Teilsperrung gebündelt.

Vom 1. Mai bis zum 3. Mai wird die komplette Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen gesperrt. Vom 4. Mai bis zum 8. Mai gibt es eine Vollsperrung der Strecke zwischen Wesel und Oberhausen. Der Abschnitt zwischen Wesel und Emmerich-Arnheim ist in diesem Zeitraum für den Zugverkehr befahrbar. Vom 9. Mai bis zum 10. Mai folgt eine erneute Vollsperrung der Strecke Emmerich – Oberhausen.

Die Fernverkehrszüge von und nach Amsterdam werden ab Köln über Venlo umgeleitet und halten ersatzweise in Mönchengladbach. Halte in Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnheim entfallen. Die Reisezeit ab Köln verlängert sich um circa 30 Minuten.

Baumaßnahmen ab dem 1. Mai: In Voerde wird ein parallel zur Bahnstrecke verlaufender Kabelkanal mit einer Gesamtlänge von 1.800 Metern gebaut. In Dinslaken werden neue Kabelschächte gezogen, außerdem wird das Geländer mehrerer Eisenbahnüberführungen angepasst. Sowohl im Bahnhof Dinslaken als auch im Bahnhof Voerde werden zahlreiche Kabelführungen unterhalb der Gleise gebaut. Im Bahnhofsbereich in Dinslaken erfolgen umfangreiche Kampfmittelsondierungen. In Haldern finden Sondierungs- und Gleisarbeiten zwischen dem Bahnübergang „Antonieweg“ und dem Bahnübergang „Schlaghecken“ statt.

Für den dreigleisigen Ausbau muss außerdem eine Mineralölleitung im Kreuzungsbereich der Bahnanlagen südlich des Industrieparks in Friedrichsfeld verlegt werden. Zudem führt Straßen.NRW vorbereitende Maßnahmen für die künftige Eisenbahnüberführung der B 58n in Wesel aus. So nutzen auch Dritte die Sperrpause, in denen keine Züge fahren, bestmöglich aus.
Aktuelle Angaben zu den Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahr-möglichkeiten sind zeitnah vor Baubeginn in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“ sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos zu finden.