KFC Uerdingen: Heiko Vogel startet mit Niederlage in Cottbus

Weiter kein Heimsieg 2019 : Vogels Debüt beim KFC Uerdingen geht daneben

Der KFC Uerdingen hat sein erstes Spiel unter dem neuen Trainer Heiko Vogel verloren. Damit bleibt der Klub im Jahr 2019 ohne Heimsieg in Liga drei.

Auch im neunten Anlauf hat es der KFC Uerdingen nicht geschafft, ein Heimspiel im Jahr 2019 zu gewinnen. Die Gastgeber unterlagen dem Abstiegskandidaten Energie Cottbus mit 1:2 (1:1). Damit ist auch das Debüt des neuen Trainers Heiko Vogel missglückt. Er saß nach Stefan Krämer, Norbert Meier und Frank Heinemann als vierter Trainer in diesem Jahr auf der Bank. Vogel hat das Amt schon jetzt übernommen, um die Mannschaft kennenzulernen. „Damit beginnt für uns die Vorbereitung auf die neue Saison“, hatte KFC-Präsident Mikhail Ponomarev gesagt.

Vogel hatte die Formation gegenüber der Vorwoche, in der die Mannschaft unter Interimstrainer Frank Heinemann 4:2 in Aalen gewonnen hatte, auf zwei Positionen geändert. Nach ihren abgelaufenen Sperren standen Manuel Konrad und Stefan Aigner wieder von Beginn an auf dem Feld, während Dominic Maroh und Maurice Litka auf der Bank Platz nehmen mussten. Torjäger Maximilian Beister fehlte wegen einer Grippe.

Die Uerdinger waren von Beginn an überlegen und der erste mustergültig vorgetragene Angriff brachte die Führung. Osayame Osawe wurde geschickt, legte auf Roberto Rodriguez ab, der für Patrick Pflücke auflegte. Mit seinem Schuss aus 20 Metern traf er in der 22. Minute genau in den Winkel. Fünf Minuten später fiel der Ausgleich quasi aus dem Nichts. Dimitar Rangelov traf mit einem Freistoß aus 22 Metern flach ins Eck, unterstützt durch eine gemeinschaftliche Fehlleistung von Torhüter Robin Benz und der Mauer. Pflücke hatte in der 41. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch es ging mit dem 1:1 in die Pause.

Kurz nach Wiederbeginn hatten die Gäste den Torschrei nach einem Fehler von Benz schon auf den Lippen, doch der Ball trudelte an der Torlinie entlang, ohne sie zu überschreiten. Auf der anderen Seite lag der Ball nach einem Schuss von Osawe im Netz, doch soll dieser im Abseits gestanden haben. So ging Cottbus in der 63. Minute in Führung. Rangelov schüttelte mit einer einfachen Körpertäuschung Assani Lukimya ab und traf flach ins lange Eck. Die Gastgeber mühten sich zwar und drängten auf den Ausgleich, doch waren sie nicht in der Lage, für Gefahr zu sorgen.

Nach dem Spiel kam es noch zu einem Aufreger. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz boykottierte die anschließende Pressekonferenz.

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